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SKGLB
Salzkammergut Lokalbahn - Ischlerbahn

28.07.1957    Abfahrt von Ischl     Foto:SKGLB Museum

Pläne für eine Bahnverbindung zwischen Salzburg und Bad Ischl gab es bereits kurz nach der Fertigstellung der heutigen Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg im Jahr 1860. Vor allem der aufkommende Fremdenverkehr im Salzkammergut   wirkte als Motor für die Bahnidee. Nach dem Scheitern verschiedenster Projekte in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts konnte schließlich Ing. Wilhelm Michel gemeinsam mit dem Bauunternehmen Stern & Hafferl in Wien nach gesicherter Finanzierung im Jänner 1890 von Kaiser Franz Joseph I. eine Konzession "zum Baue und Betriebe einer als schmalspurige Localbahn auszuführenden Locomotiveisenbahn von Jschl über Strobl, St. Gilgen und Mondsee nach Salzburg" erlangen.

Das erste Teilstück von Ischl Lokalbahnhof nach Strobl (10 km) wurde noch vor der endgültigen Konstituierung der "Salzkammergut Localbahn Actien Gesellschaft" im Sommer 1890 eröffnet; kaum ein Jahr später konnte bereits das große Salzburger Teilstück von Salzburg nach Mondsee/St. Lorenz (30 km) dem Verkehr übergeben werden, womit den ersten Bedingungen der Konzessionsurkunde entsprochen worden war. Das technisch anspruchvollste Teilstück zwischen Strobl und St. Lorenz wurde in nur zweijähriger Bauzeit realisiert, so daß Kaiser Franz Joseph I. bereits am 11. Juli 1893 von Gastein kommend mit der neu fertiggestellten Lokalbahn nach Ischl zur Sommerfrische weiterreisen konnte. Exakt ein Jahr später (Juli 1894) waren auch die letzten 3,5 km vom provisorischen Lokalbahnhof Ischl zum Ischler Staatsbahnhof verwirklicht, womit die nun insgesamt 63,2 km lange Bahnlinie ihre endgültige Gestalt erreicht hatte.
Die ursprünglich vorgesehene Verbindung von Mondsee zur Westbahn nach Steindorf bei Straßwalchen war aus Kostengründen nie in Angriff genommen worden. Durch die Einrichtung der Wolfgangseeschifffahrt und die Errichtung der Zahnradbahn auf den Schafberg samt Gastronomiebetrieb am Gipfel (1893) erlangte das touristische Angebot der Salzkammergutregion einen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus

Diese Funktion für den Fremdenverkehr erfüllte die SKGLB bis zum Ersten Weltkrieg in ausgezeichneter Weise, was sich in den stetig steigenden Fahrgastzahlen niedergeschlagen hat
(ca. 400.000 Personen im Jahr 1914). Die Währungskrise nach dem Weltkrieg und die Wirtschaftskrise der 30er Jahre sollte sich auch für diese Schmalspurbahn fatal auswirken; durch das Ausbleiben der Sommerfrischler, die Bahn hatte außerdem noch die Aufgabe, die Pendler und Schüler nach Salzburg zu bringen, war es nicht mehr möglich größere Investitionen zu tätigen. Nur der laufende Betrieb konnte aufrecht erhalten werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg die Bahn war in der Zwischenzeit in den Besitz der Länder Salzburg und Oberösterreich übergegangen nahmen die Fahrgastzahlen auf dieser traditionsreichen Bahnstrecke in dem Maße ab wie der Auto und Autobusverkehr zunahm. Auch in diesen ersten Nachkriegsjahren wurde die dringend notwendige Modernisierung der Lokalbahn (Bahnkörper, Elektrifizierung) versäumt.

Daher kam es bereits 1950 zu ersten Finanzierungsengpässen und das Gespenst der Einstellung ging erstmals um. Die Lokalbahnverwaltung stieg damals selbst in den neuen Markt des Autobusbetriebes ein, um über diesen Weg das Defizit des Bahnbetriebes zu senken. Da die beiden Länder Salzburg und Oberösterreich nicht mehr in der Lage waren, den jährlich größer werdenden Abgang der Salzkammergutlokalbahn zu decken, begannen sie 1952 langwierige Verhandlungen um eine Übernahme der Bahn durch die ÖBB.

Da sowohl diese Verhandlungen als auch die Suche nach Kapital zur Modernisierung des "Feurigen Elias" ergebnislos blieben, kam mit Ende September 1957 - 67 Jahre nach der Konzessionserteilung das endgültige "Halt" für den Personenverkehr von Salzburg nach Bad Ischl. Auch hier hat letztlich der aufstrebende Autoverkehr den zahlreichen Protesten der Fremdenverkehrsorte des Salzkammergutes zum Trotz den Sieg davongetragen. Nachdem am 10. Oktober 1957 auch der nie sonderlich bedeutende Güterverkehr eingestellt worden war, ging die Liquidation der SKGLB das Personal wurde von den ÖBB übernommen rasant vor sich und bereits wenige Monate später waren sämtliche Liegenschaften und der Fuhrpark veräußert.

Quelle: Land Salzburg, Pressebüro

Der Club "Salzkammergut-Lokalbahn" plant eine Reaktivierung der Ischlerbahn, zumindestens auf einer Teilstrecke. Dies sowohl historisch als auch touristisch hochinteressante Projekt bedarf nicht nur unzähliger privat und unentgeltlich aufgewendeter Arbeitsstunden sondern der finanzielle Aspekt eines solchen Planes ist nicht zu unterschätzen. (Siehe Link - Club SKGLB)
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Zur Unterstützung dieses angagierten Projektes wurden Unterstützungsbausteine in Form alter Fahrkarten aufgelegt.
Preis pro Baustein / Fahrkarte sind nur ATS 10,-
In Wien erhältlich bei
MAG Reisen
1090 Wien, Währingerstrasse 57

Der gesamte ertrag geht an den Club SKGLB

Spenden werden selbstverständlich auch per Banküberweisung direkt auf das Konto des Clubs der Salzkammergut Lokalbahn erbeten

Bankverbindung:
BAWAG – Bank für Arbeit und Wirtschaft AG,
BLZ 14000 Konto 02110-665-701
lautend auf „CLUB SALZKAMMERGUT-LOKALBAHN“
IBAN-Code: AT 781400002110665701       SWIFT- / BIC-Code: BAWAATWW

 
Club SKGLB

Link:  Club "Salzkammergut Lokalbahn"

Der Club wurde gegründet,
um die Errichtung einer SKGLB-Touristikbahnstrecke
wirksam zu unterstützen.

Der „CLUB SALZKAMMERGUT-LOKALBAHN” ist Mitglied im „Verband Österreichischer Museums- und Touristikbahnen“.
Der ÖMT wurde als Dachverband Österreichs gegründet und wird die Interessen all seiner Mitglieder bei Behörden,
sowohl national, als auch auf EU-Ebene, vertreten.
Die Mitgliedschaft ist durch strenge Statuten geregelt und garantiert, dass nur Organisationen mit seriösem Hintergrund vertreten werden.


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