Eisenbahn & Nostalgie: Ungarn: Schmalspur: Museumsbahn SZE

Szechenyi - Museumsbahn, Nagycenk
760 mm / 3,6 km Streckenlänge
Betrieb: an Wochenenden & Feiertagen Juni bis September

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Dampflokomotiven der Museumsbahn
Heutige
Nummer
Hersteller Baujahr 1. Besitzer urspr.
Nummer
Typ Spurweite
394,023 Budapest 1924 Mezöhegyes, Zuckerfabrik 2 C-n2t 760 mm
394,057 Budapest  1949  Direktion der Wirtschaftsbahnen GV 57 C-n2t 760 mm
ANDRÁS  Budapest 1924 Steinkohlebergwerk, Kisgyón  ANDRÁS D-n2t 760 mm
  
Ausgestellte Dampflokomotiven:
Heutige
Nummer
Hersteller Baujahr 1. Besitzer urspr.
Nummer
Typ Spurweite
21 Krauss  1900  Borsoder Bergwerksgesellschaft  21  D-n2t  1000 mm
485,5001 Budapest  1915  Eisen- und Stahlwerk, Diósgyör  8.  D-n2t 1000 mm 
Hany Istók  O&K  1925  Wenckheirn Domäne? Mosonszentrniklós Hany Istók  C-n2t 760 mm
Kincses  Budapest  1915  Freund & Sohn, Batajnica ? C-n2t  760 mm
V Krauss  1916  Kaposvár, Zuckerfabrik  V C-n2t  760 mm
Triglav  Krauss  1901  Graf Ceconi, Freistritz  Triglav  C-2t 600 mm
 490,057 Budapest  1950  MÁV  Nyírbodroger Kleinbahnen 490,057 D-n2t 760 mm
  

Die Möglichkeit der Errichtung einer Schmalspurbahn ergab sich im Jahre 1969. Die GySEV legte ihre normalspurige Anschlussbahn von ihrer Station Fertöboz ausgehend zur ehemaligen Zuckerfabrik in Nagycenk still. Der guterhaltene Oberbau und die in den 50er Jahren neu errichtete Brücke über dem Ikva-Bach bildeten einen reizvollen Hintergrund für die Eisenbahn.

Auch ein anderes Ereignis wirkte positiv auf das Vorhaben. In dem Dorf Nagycenk befindet sich der ehemalige Hauptsitz der ungarischen Adligenfamilie Széchenyi. Das wohl bekannteste und berühmteste Mitglied dieser Familie war Graf Istvan Széchenyi (1792-1860). Ihm verdankt Ungarn die Donau- und Theißregulierung, die Einführung der Dampfschifffahrt, die Ausarbeitung der Pläne des ungarischen Eisenbahnnetzes, usw. Er ermöglichte auch das Entstehen der Akademie der Wissenschaften und er war auch der erste ungarische Verkehrsminister. Den 125. Jahrestag der Inbetriebnahme der ersten ungarischen Dampfeisenbahnlinie zwischen Pest und Vác nahm man zum Anlass, um das ehemalige Schloss der Familie Széchenyi zu restaurieren und wieder in altem Glanze erscheinen zu lassen.

Auch die geplante Schmalspurbahn fügte sich gut in das Konzept ein; sie sollte Gäste von der Fertöbozer GySEV-Station zum Schloss befördern. (Im Schloss selbst ist eine ständige Ausstellung eingerichtet, die sich dem Leben und Wirken des  Grafen widmet )

 

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