|
die einstigen jäger der meere sind leider selbst schon zu gejagten geworden, teilweise aus ungeschick der fischer, aber auch weil gezielt auf sie jagd gemacht wird.
neben den asiatischen spezialitätenmärkten hat sich aber auch die sogenannte gesundheitsindustrie auf die jagd gemacht.
ich habe bei meiner reise in costa rica, in puntarenas, miterlebt wie täglich ca 20 boote auf haifang gingen und mit einer erschütternden beute zurückgekommen sind.
gejagt oder gefangen wird dort mit meilenlangen stahltrossen an die köder gehängt werden. verbeißt sich ein fisch am haken wird er dann von den so angelokten haien gefressen die dann ihrerseits am haken hängen.
die flossen werden nach asien exportiert, das fett wird zur shampoo erzeugung für canada verwendet, aus den knorpeln wird haipulver als medizin nach deutschland exportiert, der rest wird zu tiernahrung und zu düngemittel verarbeitet.
für einen fisch dessen fleisch dem menschen nicht als nahrung dient, eine coole und profitträchtige einnahmequelle, vor allem in einem land in dem bis zu 3malige ernteerträge aus dem boden zu erwirtschaften sind.
manche hai arten sind bis zu 80 prozent weltweit dezimiert und das ist für den gesunden meereshaushalt eine katastrophe, da eine wichtige gesundheitspolizei fehlt.
geniest die paar fotos den wer weiß, ob ihr sie ( und künftige generationen ) in freier natur in ihrer eleganz und schönheit noch lange erleben könnt.
pating, pating hoert man sehr oft in einer meiner bevorzugten inselwelt naemlich den philippinen. auf meinen philippinen seiten findet ihr noch zusaetzliche infos. |