FC SCHWARZ - WEISS - AUGUSTIN
COACHING
ZONE 117 - Wesentlich
Das Fußballteam Schwarz-Weiß Augustin ist – wie an dieser
Stelle schon öfters angemerkt – einmal ein zauberhaftes, einmal
ein wundersames Wesen.
Aber gehen wir kurz rein in die Umkleidekabine der Augustiner, unmittelbar
nach dem Retourspiel gegen die Hoteliers vom Wiener Intercontinental. Diese
hatten ja angekündigt, dass sich der Augustin „warm anziehen“
möge, für die geplante Revanche auf dem Slovan Ground.
Zauberhaft, wie sich die Unsrigen nicht warm angezogen (bei frühsommerlichen
Abend-Temperaturen Anfang November nicht notwendig) und die sportlich wie
personell aufgemöbelte Crew der noblen Herberge dennoch mit einer Niederlage
heimgeschickt hatten.
Wundersam, wie sich die Unsrigen über das erfreuliche 5 : 3 nicht freuen
wollten. Statt des obligatorischen, politisch nicht korrekten Zicke-zacke-zicke-zackes
gaben sie lieber (Hinterteil Richtung Kollegen, Blick in ihre Sporttasche)
folgendes Gemurmel von sich:
Rudi: „Mi kennts’ vergessen!“
Thomas: „Mi leckts’ am Oasch!“
Hömal: „Da Traina is’ imma so streng mit mia?“
Strawi: „I man i tram, mir kummt vua, mia hobm valuan!“
Auch Deftiges kann im Kontext gesehen werden:
Der Rudi, unser Spielmacher, hat sich darüber gegiftet, dass er im Finish
von draußen mitansehen musste, wie seine Kollegen die Hoteliers an die
Wand spielten, und dass ausgerechnet der Gerhard, dem er großzügig
den Vortritt ließ, mit einem Schuss ins Kreuzeck den Punkt aufs i zauberte.
Der Thomas, unser Goalkeeper, hat sich darauf auch Luft machen müssen.
Weil „Singen“, wie er das Raunzen seiner Kollegen nennt, darf
eigentlich – nur er.
Der Hömal, unser ältester Fußball-Spund, hat es wiederum nicht
gern, wenn er zum Laufen aufgefordert wird, noch dazu, wo er sich doch eh
schon mit einer schmerzhaften Bandscheibe für den Augustin aufopfert.
Und der Strawi, unser Kapitän, wollte nach Art des Hauses noch ein bisserl
Öl ins Feuer gießen.
Coming soon: Die Heimspiele gegen den FC Schamott und die Ballesterer.