FC SCHWARZ - WEISS - AUGUSTIN




COACHING ZONE 13 - Profit für den AUGUSTIN

Erinnert ihr euch noch an Siegfried Reisinger? Das war jener Ösi, der deutschen Topmanagern Seminare zu Toppreisen verkaufte, um sie dann beim Fußballspielen zu beobachten.
Ned lochn!
Unsere deutschen Freunde haben wirklich nach seiner Pfeife getanzt und ihn dafür auch fürstlich honoriert. Weil auch sie schnell behirnten, dass beim Fußballspielen in einem Team ähnliche Prozesse ablaufen wie bei ihnen in der Firma.
Da tauchte zum Beispiel immer wieder dieser eigensinnige Linksaußen auf, der nie die Kugel abspielte, gar nicht abspielen konnte, weil er seine Birne nie vom Boden hob. Oder jener in sich völlig zerstrittene Mitarbeiterhaufen, der im Spiel nicht zusammen passte und in dieser Formation auch wirklich nicht zusammen passte.
Nach Reisingers Spiel-Analyse ging mancher gruppendynamischen Leuchte ein Licht auf. So setzte sich der zerstrittene Haufen spät, aber doch an einen Tisch - und konnte, siehe da, den drohenden Abstieg (Konkurs) doch noch abwenden.
Ausgerechnet ein "kleiner Bruder" hatte also den superdeutschen Alleskönnern die Augen geöffnet. Und das auch noch auf einem Fußballplatz. Der Profiteur der großen Betriebsblindheit nannte seine Firma in Köln auch nicht ganz zufällig Pro-Fit.
Was das alles mit dem Augustin zu tun hat? Eine ganze Menge.
Auch das Straßenzeitungsprojekt kann vom Fußball profitieren. Weil nämlich die Straßenzeitungskicker auf dem Spielfeld und im Leben nicht besser, aber auch nicht schlechter wie deutsche Geschäftsführer agieren.
So ist es wohl kein Zufall, dass jene Augustiner einen größeren Profit beim Verkaufen der Zeitungen erzielen, die sich auch im Spiel immer wieder aufdrängen. Und jene ständig über die Zeitung raunzen, die auch beim Training ständig raunzen.
Ein Training und noch mehr ein Spiel von Schwarz-Weiß Augustin ist so betrachtet auch eine Augenweide für unseren Sozialarbeiter Andreas Hennefeld. Das hat auch der Andy längst abgestoppt.

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