FC SCHWARZ - WEISS - AUGUSTIN




COACHING ZONE 149 - Fährt der Schiri Bim?

 

Bescheidenheit ist eine Zier – diese zeichnet auch den Vereinspräsidenten des FC Schamott aus. Stefan Allmer macht kein Tamtam drum. Ja, es habe ihm, einigen Gönnern und auch seinen Vereinskollegen private Anstrengung gekostet, um das Höchstgebot für unser Spiel auf dem Sportclubplatz zu erreichen.
Aber das sei nicht weiter wichtig. Lieber spricht der Präsi über sein Anliegen, den Augustin-Fußballern finanziell unter die Arme zu greifen.
Als Gegenwert für die gebotenen 1050 Fahrscheine dürfen seine Schamottler – wie berichtet – nun erstmals in Dornbach gegen Schwarz-Weiß Augustin antreten. Über den Ausgang der freundschaftlichen Begegnung wird in der nächsten Ausgabe zu lesen sein.
„In Wahrheit wurde natürlich das gesamte Vereinsvermögen inklusive aller Schamott-Nachfolge-Generationen (mit Zustimmung sämtlicher potenzieller Erben) verwendet.“ Gibt Allmers Vertrauter – Willy „da Traina“ Wyskitensky – indes die vertraulicheren Details preis. Doch Vorsicht! Das Schamott-Urgestein ist nicht nur rund um den Elfmeterpunkt einer, der gerne mit den Augen zwinkert.
Dass diverse Sparschweine und Sparbücher dran glauben mussten, sei hingegen eine Erfindung der Boulevardmedien: „Ersparnisse sind uns genauso fremd wie ein ordentlicher Rasenplatz – ein weiterer Grund, gegen euch spielen zu wollen.“
Und dann der Königsgedanke des Trainers: „Außerdem ist das wohl die einzige Möglichkeit, legal ein Fußballspiel zu kaufen.“ Verbunden mit der nicht unerheblichen Frage: „Braucht der Schiri Fahrscheine?“
Dazu muss man wissen: Spiele zwischen FC Schamott und SW Augustin bräuchten eigentlich gar keinen Schiedsrichter, derart fair wurden sie bisher ausgeführt. Immer rennt da der Schmäh, selten bis nie ein Spieler in ein strittiges Abseits.
Als symbolisches Dankeschön für die 1050 Fahrscheine wollen die Augustiner auch vor Rekordkulisse auf dem Sportclubplatz an dieser gelebten Tradition festhalten: Damit ihren Freunden der Ausflug nach Dornbach möglichst lang in Erinnerung bleibt.

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