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Tittel - Wappen
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| Um das Tittel-Wappen, dessen Herkunft nicht ganz klar ist, ranken sich viele Legenden. Eine Vielzahl von Zuschriften und anderer Informationsquellen zeigen jedoch, daß die jeweiligen Wappen eine gewisse Ähnlichkeiten aufweisen. Allen gemeinsam ist der auf dem Wappenschild nach links gewandte Löwe, dessen unterer Bereich jedoch auf jeder der unten stehenden Abbildung anders erscheint. Die Bedeutung des Löwen wird als ein Symbol des Mutes, der Härte und der Großzügigkeit gesehen. | |||||||||||||||||||
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| 1. Familienwappen aus Privatbesitz | 2. Familienwappen aus Privatbesitz | 3. Kommerzielles Wappen von Halbert | |||||||||||||||||
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Quelle:
Siebmachers grosses und allgemeines Wappenbuch , Nürnberg 1857., 5. Band, Teil 1, Seite 68, Tafel 99. Tittel, Jacob, Not. publ. zu Dresden 1764. Wappen geteilt. oben ein wachsender Löwe, unten 2 Schrägbalken, dazwischen eine Rose. K. Offener Flug. Farben unbekannt. |
Quelle:
Siebmachers grosses und allgemeines Wappenbuch , Nürnberg 1888., 5. Band, Teil 3, Seite 90, Tafel 99. Tittel, Georg, Michael, Virgilius, aber Michael und David, Gebrüder und Vettern erhielten von K. Rudolf II. einen Wappenbrief d.d. Prag 15. April 1580. Wappen: b. g. schräglinksgeteilt mit einem Löwen verwechselter Tinctur. Helm: wachsender g. Löwe. Decken und Binde: b. g. |
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| 4. Wappen von Tittel, Jacob | 5. Wappen erteilt von Kaiser Rudolf II. | ||||||||||||||||||
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Hinsichtlich der Herkunft, Bedeutung und Verleihung des Wappens kann zur Zeit nur spekuliert werden und es wird gleichermaßen darauf hingewiesen, daß die durch kommerzielle "Familienbuch-Herausgeber" und "Wappen-Verlage" veröffentlichten Wappen, zur Zeit weder durch geschichtliche Forschung noch durch eindeutige Quellenangaben bestätigt werden können, so daß eine gewisse Skepsis angebracht erscheint. Bezüglich des von Rudolf II. (1552-1612) im Jahre 1580 verliehenden Wappen ist anzumerken, daß er Kaiser des römischen Reiches und böhmischer König war, der in Spanien von Jesuiten erzogen wurde und in den habsburgerischen Erblanden die Gegenreformation einleitete. Sein Wirken wird allgemein als kontraproduktiv und eher schädlich beschrieben. In welchem historischen Zusammenhang die Verleihung eines Wappens erfolgte und ob es überhaupt eine verwandtschaftliche Beziehung, des hier betrachteten Tittel-Stammes, zu den Wappenträgern gibt, scheint eher unwahrscheinlich zu sein. Igálffy-Igály1 stellt die Verleihung des Wappenbriefes durch den Kaiser Rudolf II. wie folgt dar: "Georg, Michael, Virgil, Michael und David Tittel, Brüder und Vettern, Bürger zu Kaltern und Tramin in Tirol, erhalten einen Wappenbrief mit dem Lehenartikel (dürfen adlige Lehen erwerben). Reichsakt (hiermit auch Reichsadel). Fraglich ist, ob Virgil zu den erst- oder den letztgenannten gehört (Frank V., 113). Da Tiroler Familien zahlreich nach Mähren einwanderten, ebenso wie auch nach Schlesien, wie ich in der Vierteljahresschrift "Der Herold", 14. Bd. N. F., Berlin 1995, 185-190, nachgewiesen habe, kann das auch auf die Tiroler Familie zutreffen. Wappen Dietl 1600 siehe bei Konrad Fischnaler, "Tiroler Wappenschlüssel", 7 Bde., Innsbruck 1940 (Indices, jedoch keine "Tittel" genannt!)." Da bereits der derzeitige Urvater der Tittel-Stammfolge Urban Tittel aus Clausnitz am 06.02.1570 eine Ursula Bieber heiratete, wird eine direkte Verbindung zu dem oben erwähnten Sachverhalt ausgeschlossen. Hinsichtlich der weiterer Wappenabbildungen (1. und 2.), in Verbindung mit den bekannten Quellen, kann in keinem Fall ein Bezug zu den jeweils eigenen Vorfahren hergestellt werden, so daß nur festzustellen bleibt, daß es zwar ein oder mehrere Tittel-Wappen gibt, die sich derzeitig aber nicht auf bekannte Ahnen zurückführen lassen. In diesem Zusammenhang sind gerne weitere Informationen willkommen, die etwas Licht in die Geschichte der Tittel-Wappen bringen. Anmerkung 1: Quelle, Adler, Zeitschrift für Genealogie und Heraldik, 22. Band, Heft 3, Juli/September 2003, Seite 74. |
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