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Weisses Haus von Colombo / Auf der Fahrt nach Aukana / Aukana; Buddhastatue Am nächsten Morgen starten wir schon recht früh zu unserer Rundreise. Die Fahrt führte über Aukana, wo wir eine 12m hohe, sehr filigran aus dem Stein gehauene, Buddhastatue besichtigen, weiter nach Anuradhapura, der ersten Hauptstadt Sri Lankas. Hier sehen wir jede Menge Dagobas (buddhistische Tempelanlagen) in allen Farben und Größen. Danach geht es weiter nach Sigiriya wo wir unser Nachtquartier aufschlagen. Schon mit Anbruch des Tages machen wir uns auf dem Weg zum Monolith von Sigiriya. Dieser erhebt sich, inmitten einer Ebene, bis in eine Höhe von 185m. 185m? Das hört sich nicht viel an, aber bei tropischen Temperaturen und extremer Luftfeuchtigkeit entwickelt sich der Aufstieg zum Hochplateau, welches über ca. 800 Stufen erreichbar ist, zu einer körperlicher Schwerstarbeit. Doch vorerst alles der Reihe nach: ca. auf halber Höhe erreicht man eine steile Wendeltreppe, welche zu den Wolkenmädchen führt. Die Wolkenmädchen sind Fresken aus dem 5. Jahrhundert, welche noch sehr gut erhalten und absolut sehenswert sind. Weiter geht es dann, vorbei an der Spiegelmauer, erbaut aus Eiweiß und Wildhonig, zum Löwenplateau, wo endlich genug Platz ist um vor dem letzten Anstieg ordentlich zu verschnaufen. Es ist hier zwar auch nicht besonders erholsam, da wir immer die letzten 300 Stufen vor Augen haben, die zu den Überresten des ehemaligen Königspalastes hinaufführen. Oben angekommen ist vor allem die Aussicht auf die vor dem Berg liegenden alten Gartenanlagen und den umliegenden Dschungel sehenswert. Vom Palast selbst ist nicht mehr viel zu sehen. Nach dem Abstieg, auch der ist bei dieser Luftfeuchtigkeit und Hitze schweißtreibend, fahren wir weiter nach Havanara, wo eine Elefantensafari auf dem Programm steht. Anuradhapura; Thuparama und ... / ... Jetawanarama-Dagoba / Felsen von Sigiriya / Wolkenmädchen Das Elefantenreiten, ein typisches "Touri-Programm", ist eigentlich recht nett gemacht. Es geht über Stock, Stein und auch durchs Wasser, wobei wir aufpassen müssen, dass uns dieses nicht bis über die Knie reicht. Aber eigentlich kann uns ja gar nichts passieren, am Steuer unseres Elefanten sitzt ja der "Berger-Opa" und bringt uns heil und gesund wieder zurück zum Ausgangspunkt! Am Nachmittag geht es dann noch nach Polonnaruwa, wo wieder die Besichtigung von alten Tempelanlagen und Ruinen auf dem Programm steht. Bemerkenswert ist eigentlich nur der Felsentempel Gal Vihara, mit seinen vier, aus einem Granitfelsen gehauenen, Buddhastatuen. Auf der Rückfahrt nach Sigiriya sehen wir dann unsere ersten - freilebenden - Elefanten. Vom Ersten eigentlich nur den Rücken, aber schon das reicht um im Bus Aufregung hochkommen zu lassen. Nicht mehr zu halten sind wir, als eine ganze Elefantenfamilie (Kuh, Bulle und 2 Junge!) neben der Straße zu sehen ist. Genächtigt wird wieder in Sigiriya. Weiter geht es am Morgen des 20. 2. zu den Höhlentempeln von Dambulla. Doch bevor wir diese besichtigen können, ist erst mal eine Bergwertung mit unzähligen Stufen zu bewältigen. Sehenswert sind hier vor allem ein paar hundert Buddhastatuen. Leider ist fotografieren und filmen hier verboten, weshalb das hier gezeigte Foto kein eigenes ist. Berger-Opa am Steuer / Auf durchs Wasser / Schlafender Buddha von Gal Vihara / Felsentempel von Dambulla Nächstes Ziel ist Kandy, ebenfalls eine ehemalige Hauptstadt Sri Lankas. Hier stehen bei der Anreise ein paar Werbeveranstaltungen und am Nachmittag noch zahlreiche Besichtigungen auf dem Programm: der botanischen Gartens, eine Folklorevorführung der weltberühmten Kandy-Dancer, sowie der Besuch des Zahntempels, in dem angeblich der rechte Backenzahn Buddhas aufbewahrt wird. Der Besuch des Elefantenwaisenhauses von Pinnawela, am nächsten Morgen, ist einer der absoluten Höhepunkte der Rundreise. Hier werden ausgestoßene oder verwaiste Elefantenbabys wieder aufgepäppelt. Man kann dabei zusehen, wie die Jüngsten mit der 2-Liter-Nuckelflasche gefüttert werden. Anschließend wird die, aus ca. 60 Tieren bestehende, Herde in den Fluss zur Reinigung getrieben. Dass es da immer "Action" gibt, kann man sich ja wohl vorstellen! Auf dem Foto zu sehen ist übrigens der jüngste Spross des Hauses, ca. 3½ Monate alt und aus "Eigenproduktion" stammend. Mannschaftsfoto / Arbeiterin in einer Batikfabrik / Elefantenwaisenhaus von Pinnawela Wieder zurück in Kandy haben wir noch einen Rundgang durch den Markt vor uns. Das ist eigentlich die erste Möglichkeit mit den Einwohnern Sri Lankas etwas in Kontakt zu kommen. Nachmittags haben dann endlich wieder einmal Zeit um am Hotelpool zu relaxen und das eine oder andere einheimische Bier zu genießen. Übrigens: die Biere sind absolut trinkbar und schmecken ausgezeichnet! Kandy; Milchsee mit Zahntempel / Kandy-Dancer / Hindutempel / Relaxen am Pool Heute Morgen, dem 22. 2., heißt es wieder sehr früh aufstehen und ab in den Bus. Die Fahrt geht weiter ins Hochland rund um Nuwara Eliya, wo sich das Zentrum der Teeindustrie befindet. Hier haben wir die Möglichkeit eine Teeplantage zu besichtigen, wo uns die Ernte und Herstellung des berühmten Ceylon-Tees vorgeführt wird. Nachmittags machen wir uns auf und erkundigen Nuwara Eliya auf eigene Faust. Nach einem Einkaufsbummel, bei dem wir wieder Bertl´s Geschick beim Handeln bewundern können, entdecken wir das Lion`s Pub, angeblich das einzige öffentliche Lokal in ganz Sri Lanka, in dem es "draft" Bier, also Bier vom Fass, gibt. Das müssen wir natürlich gleich ausprobieren, und es schmeckt ganz toll. Nur leider ist bereits nach dem ersten Glas das Fass leer und wir müssen wieder mit Flaschenbier vorlieb nehmen. Genächtigt wird übrigens im "St. Andrews", einem luxuriösen, in der Kolonialzeit von den Engländern erbauten, Herrenhaus das zu einem Hotel umfunktioniert wurde. Bertl, der Schläfer / Teepflückerinnen / Landestypischer LKW / Im Lion´s-Pub In der Früh geht es wieder zeitig raus aus den Federn. Vor uns liegt eine weite Fahrt, heraus aus dem Hochland, zurück in die Tiefebene, die so um die sechs Stunden dauert. Dort steht als nächster Punkt eine Safari im Udawalawe Nationalpark auf dem Programm. Die Hauptattraktion hier sind wieder Elefanten. Und die in allen Größen! Aber während wir früher beim Anblick eines Elefantenrücken nervös wurden, gehören sie jetzt schon Routine. Einheimischer Radfahrer / Fertig zur Safari und ... / ... los geht´s über Stock und Stein / Leuchtturm in Galle Am nächsten Morgen geht es noch nach Galle, wo noch ein kleiner Spaziergang durch die holländische Festungsanlage auf dem Programm steht, bevor wir zu den gebuchten Hotels gebracht werden. Wir haben ein Hotel in Koggala, den Koggala Beach Club, gebucht. Die Unterkunft ist zwar nicht gerade super, aber sobald wir uns an die Zimmer gewöhnt haben, lassen wir es uns gut gehen und genießen den wirklich schönen Strand. Das Meer selbst ist zwar schön warm, nur ist es etwas schlecht zum Baden, da den ganzen Tag bis zu zwei Meter hohe Wellen auf das Ufer zurollen. So ist es auch zu erklären, dass die Life-Guards tagsüber immer im Dienst sind. Da ist zwar keine Pam dabei, aber was soll´s? Eindrücke vom Strand von Koggala Um der mächtigen Brandung zu entgehen fahren wir dann meist mit dem Tuk-Tuk die 6 km nach Unawatuna, wo das, durch ein vorgelagertes Riff das Meer ruhige, Meer zum Tauchen und Schnorcheln einlädt. So fliegen die Tage halt dahin, und viel zu schnell heißt es Abschied nehmen und zurück ins winterliche Österreich. Abends noch ein schneller Schluck an der Hotelbar und dann geht es mit dem Bus in Richtung Flughafen. Nach einer Reisezeit von ca. 24 Stunden erreichen wir dann, via Frankfurt, am 4. 3. Wien-Schwechat. Strand von Unawatuna / Leguan / Tuk Tuk / Abschiedstrunk Zusammenfassend kann ich noch sagen, dass es ein toller und interessanter Urlaub war. Zurück zur Startseite |