Epileptische Anfälle  Nachdem Jochen Anfang Oktober einen epileptischen Anfall hatte

Epileptische Anfälle

Nachdem Jochen des öfteren epileptische Anfälle hatte, hier auch kurz ein paar Worte dazu. Wachkomapatienten neigen angeblich zu solchen Anfällen.

Ich habe eine kurze Erklärung dazu gefunden, was z.B. ein "Grand-Mal-Anfall" ist:

Der Grand-Mal-Anfall ist von allen Anfallsarten der Bekannteste. Er kann durch eine Aura (Vorgefühl) oder einen anderen Anfall eingeleitet werden. Er beginnt häufig jedoch ganz unvermittelt mit Stöhnen, einem gepressten Schrei und fast gleichzeitigem Sturz.

Zunächst sind die Muskeln dann 10-30 Sekunden steif, die Augen verdreht, das Gesicht verzerrt, der Atem setzt aus und das Gesicht läuft blaurot an. Dies sieht sehr bedrohlich aus, es besteht jedoch keine Erstickungsgefahr. Dann folgen ca. 1-2 Minuten Muskelzuckungen, erst leicht und rasch, dann langsamer aber heftiger.

Beim Anfall kann es zu einem Biß auf Zunge oder Wangen kommen, vermehrtem Speichelfluss, manchmal auch zum Einnässen. Der Anfall endet in allgemeiner Muskelerschlaffung, meist mit tiefem Durchatmen. Danach folgt eine Phase der Verwirrung, ohne oder mit gleichzeitigen Bewegungen. Das Bewusstsein kommt allmählich zurück. Bis zur vollen Orientierung dauert es Minuten, manchmal aber auch bis zu einer Stunde.

Kopfschmerzen, Muskelkater, völlige Erschlaffung, teilweise Übelkeit, Erbrechen und manchmal auch das Gefühl großer Erleichterung sind die üblichen Empfindungen nach einem solchen Anfall. Dazu kommt oft durch Verletzungen im Mund (Zungen- oder Wangenbiss) ein unangenehmes Gefühl beim Sprechen und Essen, sowie evtl. Schmerzen durch Verletzungen beim Sturz.