Informationsseite und Ratgeber für Angehörige über
WACHKOMA
(Apallisches
Syndrom)
Das schwere
Schädel-Hirn-Trauma
Aktualisiert am: 26.10.11
|
Die Idee zu dieser Seite hatten wir, weil wir selbst aus allen Wolken fielen, als unser Sohn Jochen nach einem schweren Verkehrsunfall am 22.12.1999 ins Wachkoma fiel. Als wir die Nachricht erhielten, dass Jochen möglicherweise im Wachkoma bleiben wird, wollten wir uns im Internet klug machen und haben nur unzureichende Antworten gefunden. Erst nach und nach haben wir zu wichtigen Seiten gefunden und uns wichtige Hintergrundinformationen geholt. Mit der Zeit bekamen wir Kontakt zu vielen "Mitleidenden". Jochen war zwei Monate im LKH Leoben und sieben Monate im Rehabilitationszentrum Wien - Meidling, dann kam er - nachdem man uns klar gemacht hatte, dass eine häusliche Pflege unmöglich ist, ins Geriatriezentrum am Wienerwald (Pflegeheim Wien - Lainz). Am 28.5.2005 verbrachte er noch einen wunderschönen Tag zu Hause im Kreis der Familie und ca. 12 Stunden danach wurden wir um ca. 4:45 h morgens angerufen und uns mitgeteilt, dass alles vorbei ist. Er hat seinen Kampf ums Leben beendet. Und das nicht freiwillig! Details HIER ... Häufigste Ursachen für ein Wachkoma sind ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder ein Unfall. Davon können Kinder genauso betroffen sein wie Jugendliche oder Erwachsene. Das Wachkoma wird oft als ein Leben in einer Zwischenwelt - zwischen Leben und Tod bezeichnet oder wie ein Zustand der Bewusstlosigkeit, der sich Jahre hinziehen kann. Das Wachkoma oder Apallisches Syndrom ist ein schlafähnlicher Zustand mit offenen Augen - der Patient ist zwar wach, kann sich aber nicht äußern, zeigt keine sinnvollen Reaktionen, er schaut oft ins Leere. Die Menschen nehmen ihr Umfeld wahr - können es aber nicht zuordnen. Wissenschaftlich ist jedoch bewiesen: Es gibt ein Zurück aus dem Wachkoma. Durch eine individuelle Therapie, frühzeitige Reha-Maßnahmen und vor allem durch liebevolle Zuwendung der Bezugspersonen könnte die Hälfte aller Patienten zum Aufwachen motiviert werden. Etwa 30% der Aufgewachten können ihr normales Leben wieder führen. Nicht einmal 40% der Menschen, die in ein Wachkoma fallen, bekommen die Chance einer Besserung, weil keine Rehabilitationsmaßnahmen für sie eingeleitet werden. |

|
Wir wollen für nachfolgende Fälle mit dieser Seite eine Hilfestellung geben. Momentan stehen Ihnen folgende Seiten zur Verfügung:
|