Informationsseite
und Angehörigeninformation über WACHKOMA
(Apallisches
Syndrom) - Das schwere
Schädel-Hirn-Trauma
Aktualisiert am: 16.09.05
Die Idee zu dieser Seite kam uns, weil wir selbst aus allen Wolken fielen, als unser Sohn Jochen nach einem schweren Verkehrsunfall am 22.12.1999 ins Wachkoma fiel. Als wir die Nachricht erhielten, dass Jochen möglicherweise das Apallische Syndrom hat, wollten wir uns im Internet klug machen und haben nur unzureichende Antworten gefunden.
Erst nach und nach haben wir zu wichtigen Seiten gefunden und uns wichtige Hintergrundinformationen geholt. Mittlerweile haben wir Kontakt zu vielen "Mitleidenden", auch wurde eine sogenannte e-Group von einem Betroffenen gegründet. Dort können Sie sich per Mail an eine ganze Gruppe von Personen wenden, die das gleiche Schicksal haben. Wenn Sie daran interessiert sind, mailen Sie uns bitte und geben an, dass sie an der e-Group teilnehmen möchten.
Jochen war zwei Monate im LKH Leoben und sieben Monate im Rehabilitationszentrum Wien - Meidling, dann kam er - nachdem man uns klar gemacht hatte, dass eine häusliche Pflege unmöglich ist, ins Geriatriezentrum am Wienerwald (Pflegeheim Wien - Lainz). Am 28.5.2005 verbrachte er noch einen wunderschönen Tag zu Hause im Kreis der Familie und ca. 12 Stunden danach wurden wir um ca. 4:45 h morgens angerufen und uns mitgeteilt, dass alles vorbei ist. Er hat seinen Kampf ums Leben beendet. Und das nicht freiwillig! Details HIER ...
Info: Häufigste Ursachen für ein Wachkoma sind ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder ein Unfall. Davon können Kinder genauso betroffen sein wie Jugendliche oder Erwachsene. Das Wachkoma wird oft als ein Leben in einer Zwischenwelt - zwischen Leben und Tod bezeichnet oder wie ein Zustand der Bewusstlosigkeit, der sich Jahre hinziehen kann. Das Wachkoma oder Apallisches Syndrom ist ein schlafähnlicher Zustand mit offenen Augen: Der Patient ist zwar wach, kann sich aber nicht äußern, zeigt keine sinnvollen Reaktionen, er schaut oft ins Leere. Die Menschen nehmen ihr Umfeld wahr - können es aber nicht zuordnen. Wissenschaftlich ist jedoch bewiesen: Es gibt ein Zurück aus dem Wachkoma. Durch eine individuelle Therapie, frühzeitige Reha - Maßnahmen und vor allem durch liebevolle Zuwendung der Bezugspersonen könnte die Hälfte aller Patienten zum Aufwachen motiviert werden. Etwa 30% der Aufgewachten können ihr normales Leben wieder führen. Nicht einmal 40% der Menschen, die in ein Wachkoma fallen, bekommen die Chance einer Besserung, weil keine Rehabilitationsmaßnahmen für sie eingeleitet werden.

|
Verein Hope beim "freiwilligenweb.at"
vom Bundesministerium für Soziale Sicherheit, Generationen und
Umweltschutz ausgezeichnet Link Link zu Hope |
Diese Seite wird laufend ergänzt, wir wollen aber für nachfolgende Fälle mit dieser Seite eine Hilfestellung geben. Momentan stehen Ihnen folgende Seiten zur Verfügung:
|
Informationsseite
für Angehörige anhand "unseres Beispieles" |
Nützliche Links (Allgemeine Info´s, Seiten von Betroffenen, Therapiemöglichkeiten, Selbsthilfegruppen, Bücher, Mailinglisten) |
Interessantes von A -Z:
Presse, TV, Veranstaltungen:
Filme:
| Wachkomahaus von Dietmar Baumhof | Oskar nach dem Wachkoma |
| Botulinum Toxin; Anwendung und Wirkungsweise | Aneurysma: Diagnose |
| Aneurysma: Diagnose mit STENT | Benni Jung |
Geplante Themen (demnächst für Sie verfügbar):
| Physiotherapie | Ergotherapie |
| Pflegestandards | Früh-Rehabilitation |
| Gastartikel | Beatmung - Sonden |
| Lagerung | Ernährung |
| Lioresal |
| Diese Seite hat den 2. Platz beim Besucher-Award - Kategorie "Allgemein" - November 2002 gewonnen !!! | ![]() |
| Sie können uns gerne schreiben und sich mit Ihrem Problem an uns wenden: | ![]() |
Wir würden uns auch über
einen Eintrag im Gästebuch freuen:
|
![]() |
|
|
|
|
seit 14.12.2000 |