Mittlerweile waren in Willkommen Österreich drei Beiträge zum Thema zu sehen:
WILLKOMMEN ÖSTERREICH 15.4.2002
PRINZIP HOFFNUNG
Eine starke Frau mit außergewöhnlichem Mut und großer
Willenskraft möchte mit besonderem Beispiel vorangehen. Ihr Sohn
ist seit einem Unfall behindert, mit
"außergewöhnlicher" Hoffnung hat sie ihm geholfen,
sein Schicksal zu meistern
Spastisch gelähmt
Seine Eltern werden seit drei Jahren täglich daran erinnert:
Christian war gerade 19 Jahre alt, als er bei einem Mopedunfall
ein Schädelhirntrauma erlitt. Seither ist Christians linke
Körperseite spastisch gelähmt. Sein Berufsziel
'Gendarmeriebeamter' wird er nicht mehr erreichen können.
Aber er hat überlebt, und das verdankt der 21-Jährige vor allem
der außergewöhnlichen Willenskraft seiner Mutter Christine
Streimlweger.
Entscheidung zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit
Die Entscheidung zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit war
für Frau Streimlweger selbst eine Überlebensstrategie. Dass sie
mit ihrem Geheimrezept "außergewöhnliche Hoffnung"
ihrem Sohn auch wirklich helfen konnte, machte der
gesundheitliche Fortschritt des jungen Mannes sichtbar.
Durch die Zusammenarbeit von Medizinern und Angehörigen wurde so
viel Unterstützung möglich, dass Christian seinen Lebenswillen
wieder gefunden hat.
Verbesserte Rehabilitation
Jetzt kämpft seine Mutter um eine Verbesserung der
Rehabilitation. Ambulante Tageszentren sollten die
Lebenssituation der Trauma-Patienten verbessern. Vor allem aber
ist das Bewusstsein wichtig, dass es Hoffnung gibt, wenn man
dafür täglich trainiert.
WILLKOMMEN ÖSTERREICH
15.2.2002
WACHKOMA
Das Leben von Erna Frosch hat sich vor sechs Jahren von einem Tag
auf den anderen schlagartig verändert. Ihr damals 24-jähriger
Sohn Andreas hatte einen schweren Autounfall und ist seitdem im
Wachkoma. Er kann sich nicht mehr selbst waschen, nicht mehr
selbst essen und nicht mehr selbst trinken und wird am Lainzerhof
betreut. Die 65-Jährige hat die Hoffnung, dass ihr Sohn eines
Tages wieder aufwachen wird, nie aufgegeben.
WILLKOMMEN ÖSTERREICH
31.10.2001
TOCHTER IM WACHKOMA -
VATER WARTET SEIT ZWEI JAHREN
Herbert Trojer wacht seit zweieinhalb Jahren am Krankenbett
seiner Tochter. Sie ist auf einer Urlaubsreise bei einem
Busunfall ins Wachkoma gefallen. Die Hoffnung, dass seine
28-jährige Tochter jemals wieder aufwachen wird, hat Herbert
Trojer beinahe aufgegeben, aber er kämpft für sie um die
bestmögliche medizinische Betreuung.
Wegen der unzureichenden Versorgungslage für Langzeit-Patienten
hat Ing. Herbert Trojer gemeinsam mit Prim. Johann Donis die
Österreichische Wachkoma Gesellschaft' gegründet. Die
Ziele des Vereins sind neben der Verbesserung der Betreuung und
der Rehabilitation für Wachkoma-Patienten auch die Beratung der
Angehörigen sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Quelle: tv.orf.at