Digitalkamera 9 Megapixel 10fach Zoom
Noch vor nicht allzu langer Zeit musste man sich beim Digitalkamera-Kauf klar entscheiden: Entweder für ein handliches Kompaktmodell, das aber in Sachen Ausstattung und Optik dem ambitionierten Fotografen Grenzen setzte, oder aber für eine digitale Spiegelreflex-Systemkamera, die - vor allem durch den Kauf verschiedener Zusatzobjektive - den fotografischen Spielraum vergrößerte.
Mit der neuen FinePix S9500 von Fujifilm entfällt die Qual der Wahl: Schon die Auflösung und das Zoomobjektiv deuten an, dass mit diesem technologischen Flaggschiff der FinePix-Palette Spitzenleistungen in allen fotografischen Disziplinen geboten werden. Allein der 9-Megapixel-Sensor macht die FinePix S9500 bereits zu einer Digitalkamera der Superlative, denn dieser Wert steht für die derzeit höchste Auflösung in der Klasse der Consumer Kameras. Die Kamera ist außerdem in jeder Hinsicht schnell: nur 0,8 Sekunden nach dem Einschalten ist sie aufnahmebereit.
Aber auch das 10,7-fache Megazoom-Objektiv von Fujinon spielt in der optischen Oberliga. Während nämlich viele Zoomobjektive keine ausgeprägten Weitwinkelbrennweiten ermöglichen, beginnt die Optik der FinePix S9500 bei 28 Millimetern (Kleinbild- Entsprechung), während der Telebereich bis hin zu atemberaubenden 300 Millimetern reicht – dies alles natürlich ohne den bei Spiegelreflexkameras erforderlichen Objektivwechsel und ohne die damit immer verbundene Gefahr, das Kamerainnere und somit den Bildsensor mit Staub zu verunreinigen. Daneben sollte man berücksichtigen, dass man zur Abdeckung eines solchen Brennweitenbereichs mit einer digitalen Spiegelreflexkamera allein für die Objektive deutlich mehr Geld investieren müsste als für die FinePix S9500.
Trotz des enormen Fortschritts bei der Auflösung verzichtet die S9500 nicht auf die bahnbrechenden Vorteile der Real Photo Technik, mit denen vor kurzem die FinePix F10 als erstes mit dieser Hightech-Kombination ausgestattetes Modell in Anwender- wie in Fachkreisen Furore machte. Fujifilms einzigartige Real Photo Technik basiert auf der Kombination des neu entwickelten RP Bildprozessors mit dem Fujinon-Objektiv und dem Super CCD HR-Sensor der fünften Generation. Dadurch wird es möglich, auch bei hoher Empfindlichkeitseinstellung qualitativ hochwertige Aufnahmen zu erzeugen und dennoch keine Zugeständnisse an die Verarbeitungsgeschwindigkeit machen zu müssen. Natürlich bringt die Leistungsfähigkeit des Zusammenspiels dieser drei Komponenten auch bei normalen und niedrigen Empfindlichkeitseinstellungen qualitative Vorteile.
Diese Kombination von hoher Lichtempfindlichkeit bei gleichzeitig intelligent minimiertem Rauschen und rasanter Verarbeitungsgeschwindigkeit bringt nun auch bei der neuen FinePix S9500 die von Fachpresse und Testern hoch gelobten sichtbaren Vorteile beim Fotografieren – und gerade bei langen Tele-Brennweiten wie jenen des für die S9500 entwickelten Fujinon-Objektivs sind die durch hohe Empfindlichkeit erzielten Gewinne im Verschlusszeitenbereich hoch willkommen.
In Sachen Ergonomie und Bedienung ist die neue FinePix S9500 vorbildlich. Natürlich bietet sie – im Gegensatz zu digitalen Spiegelreflexkameras, bei denen dies systembedingt nicht möglich ist – ein Live-Sucherbild auf dem ausklappbaren 1,8 Zoll LC -Display. Das manuell bedienbare Zoom kommt dem professionellen Fotografieren entgegen: Sowohl Brennweite wie auch Fokussierung können durch drehen am Objektiv eingestellt werden. Ergänzend kann man sich die Helligkeitsverteilung im Motiv in Echtzeit über ein Histogramm anzeigen lassen.
Das neue Highend-Modell in der Kompaktklasse richtet sich gleichermaßen an anspruchsvolle Amateure wie ganz allgemein an alle, die beim Fotografieren professionelle Features und makellose Bildergebnisse fordern
- Sensor:1/1,6" SuperCCD-Chip mit 9.000.000 Bildpunkten
- Dateiformat:JPEG (.jpg), AVI-Video (.avi), WAV und RAW (herstellereigenes Rohdatenformat)
- Speicherung nach DCF-Standard:ja
- DPOF-Unterstützung:ja
- Speicherung druckrelevanter Aufnahmeeinstellungen:Exif Print (EXIF 2.2)
- Unterstützte Direkt-Druck-Verfahren:PictBridge
- Flash-Speicher intern:k. A.
- Wechselspeicher-Kompatibilität:Schacht 1: XD-Picture-Card; Schacht 2. CompactFlash Typ I7 II
- Verbindung zum Computer:USB-Schnittstelle (Version 2.0 Hi-Speed)
- Sonstige Anschlüsse:Anschluss für Netzgerät, PAL/NTSC-Videoausgang (umschaltbar), Audioausgang
- Stromversorgung:4 x Alkali-Batterie Typ AA (1,5 V),4 x NiMH-Akku Typ AA (1,2 V),Netzgerät optional
- Wechselobjektivfassung:nein
- Brennweite entsprechend 35-mm-Kleinbildformat:10,7-fach Zoom 28 bis 300 mm, zusätzliches digitales 2-fach Zoom
- Filtergewinde:Durchmesser 58 mm
- Scharfstellung:Autofokus und manueller Fokus
- Lichtempfindlichkeit:k. A. (automatisch)
- Belichtungssteuerung:Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuelle Belichtung
- Verschluss:mechanisch und elektronisch (Kombination)
- Belichtungszeiten:30 s bis 1/4.000 s
- Manuelle Belichtungskorrektur:+/- 2 in 1/3 Stufen
- Sucher:LCD-Monitor und LCD-Farbsucher mit Dioptrienausgleich (elektronischer 0,44"-Videosucher mit 235.000 Bildpunkten)
- LCD-Monitor:1,8" TFT-LCD-Monitor mit 118.000 Bildpunkten
- Blitzgerät eingebaut:ja, Blitz ein, Blitz aus, Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Langzeitsynchronisation, Anschluss für externen Blitz, Aufsteckschuh für externen Blitz, Blitz aufklappbar
- Selbstauslöser:2 s oder 10 s (wahlweise)
- Fernsteuerung vom Rechner:k. A.
- Menüsprachen wählbar:ja
- Videoaufzeichnung:AVI-Format (.avi)
- Abmessungen B x H x T:128 mm x 93 mm x 129 mm
- Gewicht:ca. 645 g (ohne Batterie und Wechselspeicher)
- Lieferumfang:FinePix S9500 Kamera, Standardbatterien, 128 MByte Wechselspeicherkarte, USB-Anschlusskabel, Audio/Video-Kabel, Objektivdeckel mit Befestigungsschnur, Sonnenblende, Tragegurt, Kamerasoftware FinePix Viewer, Kamerasoftware Image Mixer VCD2 LE for FinePix, Kamerasoftware RAW file converter LE, USB-Gerätetreiber
Testberichte
Flexibles Leichtgewicht / Bericht vom 21. Februar 2006
Die besonderen Vorteile dieser Kamera sehe ich in der besonderen Flexibilität dieser Kamera. Ich wende mich dabei auch besonders an die technisch nicht so versierten Fotofreund:
1.) CF-Karten (bis 8GB mit Firmwareupdate!!!) und XD Karten können eingesetzt werden. CF Karten haben aktuell den größten Marktanteil und sind relativ günstig zu erwerben.
2.) Als Akkus kann ich normale AA-Batterien (Mignon-Batterien), wie sie überall im Handel erhältlich sind, verwenden. Außerdem kann ich in dieser Größe auch Akkus erwerben, die ich immer wieder aufladen kann. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen. Bin ich zum Beispiel auf einer Familienfeier und dem Akku geht die Puste aus, kann ich noch schnell Batterien kaufen gehen und weiter geht es. Oder ich nehme Batterien zu den Akkus noch als Reserve mit. Die Kosten halten sich dadurch vergleichsweise gering. Digitalkameras verbrauchen relativ viel Strom und der Energieversorgung kommt dadurch bei jeder Digitalkamera eine besondere Bedeutung zu. Besitze ich ein eingebautes Akku, bin ich darauf angewiesen zu warten, bis das Akku wieder voll ist, sofern ich auf eine Netzstromversorgung zurückgreifen kann, oder ich betreibe die Kamera eventuell mit Netzkabel. Ist das Akku defekt muss ich ein relativ teures Akku erwerben. Schauen Sie sich doch mal die Preise für Zubehör an!
3. Die Kamera ist vergleichsweise leicht und deckt mit dem großen Zoombereich von 28-300mm mit Makro einen sehr weiten Bereich ab, der auch für den ambitionierten Fotoamateur ausreicht. Natürlich kann ich nicht erwarten, dass ich mit einem Zoomobjektiv an die Qualität von Festbrennweiten herankomme.
Wer sich zur Bildqualität informieren möchte, der kann sich einschlägige Tests anschauen. Im Februar wurde die Kamera von der Stiftung Warentest mit der Gesamtnote 2,1 bewertet. Fachzeitschriften wie Chip kommen gleichfalls zu guten bis sehr guten Bewertungen. Insbesondere hebt Chip die extrem gute Darstellung von Hauttönen hervor. Auch international wird die Kamera entsprechend gut bewertet. Ich habe auch die Rezension eines britischen Fotojournalisten gelesen, der die von mir genannten Vorteile aus der Praxis bestätigt hat.
Sehr gute Kamera / Bericht Digitalkamera vom 15. Dezember 2005
Ich habe die Fuji S9500 vor etwa 5 Wochen erhalten und seither ausführlich testen können. Die Kamera liegt gut in der Hand. Die wichtigen Bedienelemente sind leicht erreichbar. Damit ist sie nach kurzer Eingewöhnungszeit intuitiv bedienbar ohne das Auge vom Sucher nehmen zu müssen. Sehr schön finde ich auch, dass beim Betätigen des Modus-Einstellrades ein Abbild davon im Sucher eingeblendet wird, so das selbst zwischen den verschiedenen Programmoptionen umgeschaltet werden kann, ohne die Kamera abzusetzen. Das Multifunktionsdrehrädchen, welches z.B. zum Ändern der Zeit/Blendeneinstellung verwendet wird ist allerdings etwas schwergängig.
Der manuelle Zoomring am Objektiv ist deutlich exakter zu Bedienen als die üblichen elektronischen Wipp-Tasten. Außerdem verstärkt er noch das aufkommende "Spiegelreflex-Feeling". Ein weiterer Vorteil ist die geringe Geräuschentwicklung beim Zoomen. (Wenn überhaupt ist nur der Autofokus beim Nachkorrigieren minimal hörbar.)
Das Gehäuse ist im Verhältnis zur Größe ehr leicht. Dafür fühlt es sich für meines Geschmack etwas zur sehr nach Plastik an.
Die Bildqualität ist in der maximalen Auflösung über jede Kritik erhaben. Zumindest für meinen Teil habe ich bisher noch nichts besseres zu sehen bekommen. Bisher habe ich eine Fuji S602 und eine S7000 verwendet, die für ihre jeweilige Auflösung auch schon sehr gute Bildqualität lieferten. Aber die S9500 ist noch einmal eine Klasse besser. Das liegt zum einen sicher an der hohen Auflösung des CCD-Chips. Aber auch das Objektiv scheint mir qualitativ sehr gut zu sein. Verzeichnung und Viggnetierung (Randabschattung) sind für den großen Zoombereich gering. Speziell über die 28mm Weitwinkel freue ich mich sehr. Bei meinen bisherigen Digitalmodellen war das nur umständlich mit einem Konverter machbar. Auch heute noch gibt es nur sehr wenige Kameras, die brauchbare Weitwinkel- und Telebrennweite in einem Objektiv vereinen.
Der Autofokus arbeitet zwar sehr exakt, ist aber bei wenig Licht oder kontrastarmen Motiven etwas langsam. (um die 2 Sekunden sind nicht selten.) Dafür gibt es ein Hilfslicht, mit dessen Hilfe auch bei ungenügenden Lichtverhältnissen noch Fokusiert werden kann.
Die maximal einstellbare Empfindlichkeit von 1600 ASA erzeugt zwar schon ein deutlich sichtbares Rauschen, was sich aber mit entsprechender Software am PC gut korrigieren lässt. Weil ich häufig Astronomische- und Nacht-Aufnahmen mache, kommt mir der Standart-Drahtauslöseranschluss sehr entgegen.
Im Unterschied zu meinen oben genannten Vorgängermodellen ist der elektronische Sucher auch bei wenig Licht noch gut brauchbar.
Ein großer Vorteil gegenüber vergleichbaren digitalen Spielgereflex-Kameras ist der verfügbare Videomodus, mit dem bei genügend großen Speichermedien wirklich brauchbare Filme aufgenommen werden können.
Der eingebaute Blitz ist für Nahaufnahmen zwar ganz brauchbar, für eine Kamera mit diesen Möglichkeiten wird man aber doch früher oder später auch einen leistungsfähigeren Blitz verwenden wollen. Deshalb finde ich es schade, dass es keine Möglichkeit gibt einen passenden Systemblitz mit TTL-Messung anzuschließen. Zwar lässt sich über den vorhandenen Standart-Blitzschuh mein alter Canon-Systemblitz verwenden. Dabei muss die Belichtungseinstellung aber für jede Aufnahme manuell am Blitz eingestellt werden, was auf Dauer schon etwas lästig ist.
Die Akku-Laufzeit ist deutlich länger als bei meinen Vorgängermodellen, was wahrscheinlich am manuellen Zoom liegt. Die verwendeten 4 Standart-Mignon-Akkus sind vielleicht nicht ganz so Leistungsfähig wie ein spezieller System-Akku. Dafür kann man sich jederzeit und überall Ersatz besorgen und auch z.B. die gleichen Akkus für Blitz und Kamera verwenden.
Trotz der erwähnten kleinen Einschränkungen bekommt die Fuji S9500 von mir die maximal möglichen 5 Sterne, weil es sich um die beste und vielseitigste Digitalkamera dieser Preisklasse handelt, welche ich bisher in der Hand hatte. Dabei schließe ich ausdrücklich preisgünstige Spiegelreflexkameras mit ein.
Gute Wahl für eine Prosumer ! / Testbericht vom 4. Oktober 2005
Ich nutze die Kamera jetzt seit rund 5 Tagen und meine Erwartungen wurden in fast allen Bereichen erfüllt. Seit 20 Jahren nutze ich eine analoge Nikon Spiegelreflex und seit rund 3 Jahren eine Sony Cybershot. Das hat mich auf den Geschmack gebracht es mit "ein wenig mehr" Digitaltechnik zu versuchen. Die S9500 kann in fast allen Bereichen mit meiner alten Nikon mithalten. Das Gehäuse ist auch für große Männerhände nutzbar ( viele andere die ich in denletzten Monaten ausprobiert habe, darunter auch eine Canon EOS 350 sind da eher schwierig ). Was mir besonders gefällt ist die unkomplizierte Art wie die Fuji im Auto Modus agiert. Im manuellen Modus stehen ebenfalls alle Möglichkeiten offen. Das Objektiv ist ein Traum ! Früher hat man rund 5 kg Gepäck an diversen Objektiven dabei und jetzt alles in rund 700g gut gemachtem Plastik verpackt! Jetzt kann man sich über einen optischen oder elektonischen Sucher streiten, mir gefallen beide Varianten gleich gut. Sucher-Abbildung ist naturgemäß bei der Fuji nicht so hoch wie bei einer optischen Darstellung, dafür kann aber auch frei über den Monitor das Bild "komponiert" werden. Autofokus ist nicht ganz perfekt, hat bei schwachem Licht diverse Probleme aber das ist auch bei der Komkurrenz im Prosumer Bereich so. Selbst die EOS350 ist da nicht perfekt. Abzüge leider auch für die fehlende TTL Steuerung und den zu schwachen Blitz. Ansonsten eine gute Wahl für all diejenigen, die mehr wollen als nur den schnellen Schnappschuß. Alles in allem gebe ich 4 Sterne !
Probieren geht über Studieren Prosumer oder DSlr? / Testbericht vom 2. Oktober 2005
Die Kamera ist laut Datenblatt und Design eine Alternative zu einer DslR
Leider nicht !!! Das Monitorbild (Sucher) ist pixelig und bei einem Schwenk zu langsam im Aufbau.
Der Autofokus ist im Makrobereich langsam und unpräzise.
Manuell fokusieren heißt hier halbautomatisch, ein Gefühl als lenkt man ein Fahrrad in der Luft.
Das Gehäuse fühlt sich an wie Plastikspielzeug.
Im RAW-Modus (mit viel Navigation im Menue zu finden) ist die Bildqalität erwartungsgemäß hoch (dafür die Sterne).
Es ging mir die Freude am Fotografieren verloren, dafür reichten Stunden aus!
Ich habe jetzt eine digitale Spiegelreflex, Allein der Blick durch den Sucher und die Freude kehrte zurück.
Gutes allround-Talent mit Kompromissen / Bericht vom 29. Oktober 2005
Ich habe die Kamera jetzt seit etwa 4 Wochen und bin damit sehr zufrieden - insbesondere, weil ich mir über den Kompromißcharakter bewußt war. Ich benötigte eine leichte "All-in-One-Camera" mit Videofunktion (z.B., um meine Tochter beim Tanzen nicht nur fotografierern sondern auch Bewegt aufnehmen zu können, ohne gleich großes Equipment in den Ballsaal mitnehmen zu müssen)
Kaufentscheidend und gut gelöst sind:
* sehr praxisgerechte Zoombrennweite (28 - 300 passen immer)-mit mechanischem Zoomring
* gute Videofunktion (bis auf den Mono-Ton fast wie Camcorder)
* viele Anschlüsse für Blitz und Drahtauslöser
* hohe Lichtempfindlichkeit bis 1600 ASA (sicherlich mit Einschränkungen, aber die 9 Megapixel geben massenhaft Reserve zum "downsampeln", was das Rauschen dramatisch vermindert.) andere All-in-one-Kameras hören bei "ISO 400" auf...
* sehr leichtes Gehäuse (ca. 700 g)
Folgende Erfahrungen machte ich nun damit:
* Bildqualität: sehr gut.
Wer es sucht, findet Randunschärfen und Farbfehler; 30 x 45 cm Abzüge sind dennoch "knallscharf" auch in kritischen Gegenlichtsituationen gut belichtet. Wer kleinere Abzüge macht, sollte sich gar keine Gedanken darüber machen. Rauschen ab ISO 400 ist sichtbar, ab ISO 800 muß man noch Bearbeiten, wenn man über DIN A4 kommen will.
Für Puristen: der Dynamikumfang (Schattenzeichnung bei hellen Objekten) ist nicht berauschend...
Eine Anti-Shake-Funkiton wäre die Krönung, aber die hohe Lichtempfindlichkeit macht einen Teil wieder wett.
* Autofocus: mittel
Der autofocus zögert in der Standardeinstellung vor allem in dunkeln Räumen durchaus eine Sekunde, findet aber immer einen Punkt und ist sehr zuverlässig. Vielfältige Sondereinstellungen wie z.B: High-Speed und Kontinuierliche Fokussierung sorgten jedoch dafür, dass ich Personen z.B: im schnell fahrenden Kirmes-Karussell zuverlässig fokussieren konnte.
Alles in allem aber eher durchschnittlich.
* Reaktionszeit: mittel
Einschalten, Fokussieren usw. sind kurz.
Sehr lange Zeit läßt sich die Kamera beim "Bildreview" - das dauert bei höchster Auflösung mehrere Sekunden, bis das Foto auf dem Disply erscheint - "Punktabzug".
* Video: sehr gut
auf meine 2 GB CF-Karte kann ich 30 Min Video aufzeichnen, die Qualität ist so gut, dass da auch für ein kleines Standbild ausreicht. Ruckeln und Artefakte konnte ich nicht entdecken. Der Sound ist "ausreichend" und nicht übersteuert.
* Sucher: mittel
nicht schlechter und nicht besser als die Konkurrenten, aber immer gut brauchbar.
Über die Vor- und Nachteile des elektronischen Suchers wird vieles diskutiert - ich freue mich jedoch über die gute "Live-Review"-Funktion, die das Bild - ähnlich wie bei der Abblendtaste der Spiegelreflex - "real" anzeigt; um den Preis der schlechteren Schärfebeurteilung.
Eines noch: der Sucherbildschirm wird während der Belichtung und einige Zeit danach für 0,x s bis 2 s dunkelgeschaltet (je nach Empfindlichkeit und Umgebungshelligkeit - sehr störend, aber noch akzeptabel)
Batterielebensdauer: Lang
Mindestens 1 ... 2 Tage (über 300 Aufnahmen) mit 2500 mAh Akkus
"Finish": schlecht
Plastik! Die Kamera wirkt sowohl vom Geräusch als auch vom finish nicht sehr hochwertig, die Bedienelemente sind etwas schwergängig, verstellen sich jedch dadruch nicht von selbst.
Fazit: die Kamera hat ihre Stärken bei der Vielseitigkeit und spricht Fotografen an, die wenig Equipment mitnehmen wollen und die Fotos tendenziell noch nachbearbeiten wollen - ideal für häufig Reisende.
Eine vergleichbare D-SLR-kamera kostet mindestens das doppelte und wäre dann für den die besere Wahl, der keine Video-Clips braucht und höheres Gewicht in Kauf nimmt.
Man(n) muss lernen damit zu fotografieren / Bericht vom 25. Oktober 2005
Erst einmal zu dem, der diese Kamera mit nur 1 bzw. 3 Stern/en auszeichnete! Natürlich kann man mit dieser Kamera fotografieren, man muss sich Zeit nehmen, die Gebrauchsanleitung lesen und evtl. auch mal Einstellungen vornehmen und Rädchen zu benutzen usw.! Die meisten Hobbyfotografen glauben: Auspacken, Klick und das super Foto ist da! Warum gibt es eigentlich so viel Einstellmöglichkeiten? Die Knöpfe, Rädchen und das Menue darf man auch benutzen! Also, die Kamera ist etwas für Erfahrene die mehr als eine Klickkamera haben wollen! Einziger (Nachteil) ist, das Zoom reicht nur auf 300 ran, die neue Lumix bietet da schon 425 mm. Reicht trotzdem aus - es folgen sicher noch mehr gute Fuji- Panasonic- und Minolta- Kameras! Aber diese ist für den Amazon Preis sehr zu empfehlen! Weiterso Amazon - bisher der preiswerteste Anbieter der Kamera (soweit ich es weiß) Gruß Ingo
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