Olympus E-500 Spiegelreflexkamera

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8 Megapixel Spiegelreflexkamera

Olympus E-500 Digitalkamera 8 Megapixel inkl. Zuiko Digital 14-45 mm und Zuiko Digital 40-150 mm

Auch in der Fotografie gibt es selten eine zweite Chance. Viele interessante Augenblicke sind einmalig und daher unwiederbringlich. Mit der E-500 wird das Olympus E-System um eine digitale Spiegelreflexkamera für semiprofessionelle und ambitionierte Amateurfotografen erweitert. Und auf diese Kamera kann man sich wirklich verlassen – selbst wenn in staubiger Umgebung gearbeitet wird. Der von Olympus entwickelte Supersonic Wave Filter sorgt dafür, dass während eines Objektivwechsels in die Kamera eindringende Verunreinigungen aus der Luft den Bildergebnissen nichts anhaben können. Die Aufnahmen werden in 8-Millionen-Pixel-Qualität mit dem hochwertigen Full Frame Transfer CCD realitätsgetreu aufgezeichnet. Dank der speziell für die digitale SLR-Fotografie konstruierten nahezu telezentrischen Optiken weisen die Fotos eine gleichmäßige Schärfe und Helligkeit bis an die Bildränder auf. Neben der sehr ergonomischen Anordnung der Bedienelemente steigert auch das hoch auflösende, 6,4 cm/2,5 Zoll große HyperCrystal LCD die Benutzerfreundlichkeit. Aufnahmen lassen sich darauf bequem betrachten. Darüber hinaus bietet die Olympus E-500 Kartenslots für zwei verschiedene Speichermedien – CompactFlash und xD-Picture Cards. Durch die erstaunlich kompakte und leichte Bauweise ist die Olympus E-500 sogar auf Reisen oder für Reportagen ein idealer Begleiter. Produktbeschreibung des Herstellers

Bildqualität
Für jeden passionierten Fotografen steht die Bildqualität an erster Stelle. Die Olympus E-500 wird dieser Erwartung mit perfekten Fotos in jeder Situation gerecht. Durch den Supersonic Wave Filter ist ein bisher kaum zu verhinderndes Problem – das Eindringen von Staub in das Kameragehäuse während des Objektivwechsels und seine Ablagerung auf dem CCD – endlich gelöst. Schon ein einzelnes Staubpartikel kann mehrere hundert Pixel auf dem CCD bedecken und so die Qualität der Aufnahmen stark beeinträchtigen. Die von Olympus entwickelte, patentierte Technologie sichert überall und jederzeit einen problemlosen Objektivwechsel. Der Supersonic Wave Filter, der sich zwischen Verschluss und Bildsensor befindet, erzeugt Ultraschallvibrationen, die Staub- und andere Partikel abschütteln, die dann auf einer speziell beschichteten Folie haften bleiben. Diese Funktion startet automatisch, wenn die Kamera eingeschaltet wird und lässt sich zusätzlich manuell aktivieren. Durch diese geniale Lösung spart der Anwender außerdem Zeit und Geld für das notwendige Reinigen des Bildsensors.

Die Auflösung von 8,0 Millionen Pixeln stellt sicher, dass die Olympus E 500 die Motive stets in brillanter Detailtreue aufzeichnet. Darüber hinaus kommt auch in diesem Modell kein herkömmliches Interline Transfer CCD zur Anwendung, sondern ein Full Frame Transfer CCD (FFT CCD). Dieser CCD-Typ besitzt eine größere Pixelfläche, da es keine dedizierten Datenkanäle gibt; die Fotodioden selbst erfüllen diesen Zweck. Dadurch kann der FFT CCD mehr Bildinformationen aufzeichnen und das führt zu einem höheren Signal/Rauschabstand und einem erweiterten Dynamikumfang. Die Vorteile sind ein größerer Belichtungsspielraum sowie höhere Detailgenauigkeit und weniger Rauschen. Außerdem ist die Kamera mit einem speziellen Rauschfilter ausgestattet, der das auftretende Rauschen bei hohen ISO-Werten vermindert.

Spiegelreflex und viele Leistungsmerkmale
Die Olympus E 500 hat das authentische Look & Feel einer klassischen SLR. Auf Grund ihrer geringen Größe ist sie jedoch eine der kompaktesten DSLRs auf dem Markt. Das begrüßen vor allem Anwender, die viel unterwegs sind – sei es auf Wanderungen oder Städtetour. Bei starker Sonne vermeidet der speziell beschichtete Sucher ungewünschte Reflexionen. Profis werden ebenfalls ihr leichtes Gewicht zu schätzen wissen. Für sie empfiehlt sich die Olympus E 500 als Zweitkamera für unterwegs. Das professionelle Design und die benutzerfreundliche Anordnung der Bedienelemente gestatten eine sofortige, intuitive Handhabung der Kamera. Insgesamt stehen 21 vordefinierte Programmmodi für die häufigsten Situationen zur Verfügung – darunter auch eine Einstellung für herumtollende Kinder. Die im Menü verfügbaren Farbfilter lassen sich im Schwarz-Weiß-Modus anwenden. Alternativ gestatten die manuellen Optionen, einschließlich P/A/S/M, die uneingeschränkte Verwirklichung der Kreativität des Anwenders. Ein AE-Sensor mit 49 Feldern steht für ESP- (mit neuen Algorhythmus), Integral- und Spotmessungen zur Verfügung. Und er erlaubt die licht- und schattenbasierte Spotmessung für die Belichtungssteuerung. Die Olympus E-500 bietet außerdem eine professionelle AE Lock- (Belichtungsspeicher) Funktion. Und wenn das Umgebungslicht nicht ausreicht, kann der eingebaute Pop-up-Blitz das Motiv zusätzlich beleuchten. Der Bildprozessor TruePic TURBO stellt nicht nur sicher, dass die Aufnahmen mit lebendigen Farben, hoher Auflösung und Kontrast überzeugen, er beschleunigt auch die Arbeitsprozesse in der Kamera. So können in allen Bilddatenformaten Serienaufnahmen mit 2,5 Bildern pro Sekunde gemacht werden. In den JPEG-Formaten HQ (1/8) und SQ sind bei Einsatz eines High-Speed-Speichermediums wie der SanDisk SDCFX (Extreme III) Serienaufnahmen sogar bis zur vollen Speicherkartenkapazität möglich. Die Ausstattung der Olympus E-500 mit zwei Kartenslots – für CompactFlash sowie für xD-Picture Cards – erhöht die Flexibilität und bietet zusätzliche Datensicherheit. Die Ergebnisse können auf dem großen HyperCrystal LCD mit einer Diagonalen von 6,4 cm/2,5 Zoll und 215.250 Pixeln komfortabel betrachtet werden, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung und Blickwinkeln von bis zu 160°. Aufnahmen lassen sich zur leichten Kontrolle bis auf das 14fache vergrößern. Das LCD dient außerdem als gut lesbares Kontrollfeld, das klare, detaillierte Informationen zu allen Kameraparametern liefert.

Maximale Flexibilität
Natürlich ist ein wesentlicher Vorzug von Spiegelreflexkameras die Erweiterbarkeit der fotografischen Möglichkeiten durch spezielles Zubehör. Die Olympus E-500 profitiert hier vom Umfang des Olympus E-Systems und den speziell für die Digitalfofotgrafie entwickelten Objektiven. So decken die derzeit erhältlichen Objektive Brennweiten von 7 – 300 mm (entsprechend 14 – 600 mm bei 35-mm-Kameras) ab. Von einzigartigen Weitwinkelperspektiven bis zu extremen Vergrößerungen mit großen Blendenöffnungen bietet Olympus Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Verschiedene externe Blitzgeräte, inklusive Ring- und Zangenblitze für spezielle Anwendungen, stehen ebenfalls zur Auswahl. Das Olympus E-System basiert auf dem FourThirds-Standard und ist mit allen Produkten, die diesem Standard entsprechen, kompatibel. Gemeinsam von Olympus und Kodak für die digitale Bildaufzeichnung entwickelt, wurden optische, mechanische und Kommunikationsstandards festgelegt, um die Leistungsfähigkeit von Kameragehäuse, Bildsensor und Objektiven zu maximieren. Eine wachsende Anzahl von Herstellern hat sich bereits dem FourThirds Konsortium angeschlossen.

Bericht

5 Sterne auf Grund des Preis-Leistungs-Verhältnisses / Bericht vom 19. Juli 2006
Ich besitze die E-500 seit rd. 1/2 Jahr, nachdem ich aus dem analogen Eck (Nikon) gekommen bin. Die Olympus bietet zahlreiche nicht zu unterschätzende Vorteile - diesbezüglich haben die vorangegangenen Rezensionen schon das meiste gesagt. Mir persönlich behagen in erster Linie die Speicherkarten-Lösung (2 verschiedene an Bord!), die tolle Übersicht auf dem Display (lässt sich auch in Farbe und Informationsgrad ändern), sowie die Grösse des Displays (mehr gibt es momentan nicht auf DSLR). Kritikpunkte? Ja, die gibt es auch (bei einer Kamera dieser Preisklasse normal): 3 AF-Sensoren ist gar ein bißchen wenig, die Konkurrenz bietet mindestens 5. Die Ausrede von Olympus, man brauche in der Praxis ohnehin keinen oberen und unteren Sensor kann man getrost als Peinlichkeit sehen. Der Sucher ist ziemlich klein geraten (was mangels bauartbedingter fehlender Vorschau auf dem Display besonders schmerzt), die Olympus-Lösung mit der Sucherlupe ME-1 funktioniert zwar hervorragend, allerdings lässt sich Olympus das auch mit rund 50 Euro teuer bezahlen. Damit wären aber auch schon alle Nachteile aufgezählt. Wer diese verschmerzen kann, sei herzlich im Kreise der Olympus-Fans willkommen.



In Puncto Preis/Leistung einmalig und konkurrenzlos / Bericht vom 1. Dezember 2005
Olympus hat bei diesem DSLR-Vertreter des digitalen 4/3-Standards viele Details der E-300 verfeinert ohne einen ganz neuen CCD-Sensor einzusetzen, und ich möchte sie hier einzeln auflisten und gebe mein Bestes um sie auch ausreichend zu kommentieren.
- Größeres LCD-Display.
- Der SLR-typische Buckel ist wieder da, was die Kamera etwas sympathischer aussehen läßt.
- Sie kann auch auf xD Speicherkarten schreiben und nicht nur auf CF-Karten.
- Sie ist noch leichter, was allerdings auf hauptsächlichen Einsatz von Plastik anstatt Alu (E-300) zurückzuführen ist.
- Sie erlaubt z.B. die manuelle Auswahl von ISO-Zwischenstufen, so daß man jetzt 120, 160, 250, 320, 500, 640 und 1000 direkt auswählen kann.
- Sie hat einen zuschaltbaren Rauschfilter, der das Signalrauschen besonders bei höheren ISO-Stufen unterdrückt. Allerdings hat sich das Rauschverhalten auch ohne diesen Filter gegenüber E-300 minimal verbessert.
- 2 neue Spotmessungen (Highlight- und Shadow-basierend) sind hinzugekommen.
- Zusätzliche Option auf noch stärkerer JPG-Kompression (1/12)
- Zusätzliche Autofokusoption (C-AF + MF) sprich kontinuierlicher Modus fokussiert permanent nach, während man manuell immer noch eingreifen kann.
- Man kann jetzt auch MF-Reihen schießen. Das bedeutet, daß die Kamera den manuell eingestellten Fokus einwenig nach Hinten und Vorne legt, so daß man mehrere Aufnahmen mit leicht variierenden Fokuspunkten erhält, in der Hoffnung daß einer davon noch exakter gesessen hat als man selbst eingestellt hat.
- Schwarz/Weiß Modus hat nun auch noch einstellbare Filter.
- Der eingebaute Blitz hat gegenüber E-300 die Leitzahl 13 anstatt 11 und befindet sich aufgeklappt 53 mm oberhalb der Linse anstatt 40 mm.
- Es sind auch Blitzreihen möglich.
- Im Abspielmodus lassen sich noch detailliertere/zusätzliche Informationen z.B. mit AF-Punkt und 4 Wege Histogramm oder mit blinkenden Schatten einstellen.
- Direkt nach der Aufnahme wird das selbe angezeigt, was man im Abspielmodus eingestellt hat, sprich auch mit Histogramm etc.
- diverse weitere Optionen, die mir momentan nicht einfallen.
Was mich persönlich allerdings etwas traurig stimmt ist die Tatsache, daß es für sie keinen Batteriegriff geben wird. Als Ausgleich dafür, daß man somit auch keinen Kabelfernauslöser mehr anschließen kann, um bei Langzeitbelichtungen (über 60 Sek.) den sogenannten Bulb-Modus (unendlich: heißt max. 8 Minuten) ohne permanent den Abzug mit dem Finger zu halten, läßt sich dieser Modus im Gegensatz zur E-300 auch per Infrarot-Fernbedienung RM-1 (Achtung, ist nicht im Paket enthalten) nutzen. Daß die Übertragungsgeschwindigkeit zum USB-Anschluß weiterhin nur im Fullspeed-Modus (entspricht USB 1.1) erfolgt ist meiner Meinung nach auch schade.
Im großen und ganzen läßt sich jedenfalls festhalten, daß dieses DSLR-Kit beinahe alles hat um ein Welterfolg zu werden. Insbesondere die Objektive des Dual-Zoom-Kits genießen einen sehr guten Ruf, was natürlich auch darauf zurückzuführen ist, daß im 4/3-System auch die Objektive eine Firmware (Betriebssystem) haben und der Kamera ihre jeweils optischen Parameter übertragen damit sie dort bei der Aufnahme berücksichtigt werden.
Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter auf die schönen Dinge des Olympus-Systems wie z.B. den Ultraschall-Sensorreiniger und nahezu telezentrischen Optiken bei kompakter Bauweise eingehen, denn sie werden den Rahmen dieser Rezession sprengen. Daher beschränke ich mich darauf dieses Dual-Zoom Kit ohne weiteres und guten Gewissens zu empfehlen.

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