Canon EOS 30D SLR-Digitalkamera

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SLR-Digitalkamera 8 Megapixel

Canon EOS 30D SLR-Digitalkamera mit EF-S 18-55
Die mit 0,15 Sekunden im Vergleich zur EOS 20D um satte 25 Prozent schnellere Startzeit und die verbesserte Serienbildfunktion machen einen noch dynamischeren Einsatz der neuen EOS möglich. Bis zu 30 Aufnahmen als JPEG bei voller Auflösung stellen eine beruhigende Reserve dar.
Der mechanische Verschluss ist passend dazu jetzt noch robuster und wurde auf das professionelle Niveau von mindestens 100.000 Auslösungen ausgelegt. Auf Wunsch vieler Fotografen hat Canon die EOS 30D mit einer zusätzlichen Spotmessungsfunktion für eine punktgenaue Belichtungssteuerung bei extremen Belichtungssituationen ausgerüstet.

Noch mehr praxisrelevante Detailverbesserung
Die neue EOS 30D weiß mit praxisrelevanten Verbesserungen zu gefallen. Die Neue bietet für Serienbildaufnahmen zwei Geschwindigkeiten: Wahlweise stehen fünf Bilder pro Sekunde oder drei Bilder pro Sekunde zur Verfügung - so lässt sich die Dynamik der Kamera der des Motivs anpassen.
Die Empfindlichkeitseinstellung lässt sich zwischen ISO 100 und ISO 1600 in 1/3-ISO-Werten einstellen. Zusätzlich steht noch die Einstellung 3200 ISO zur Verfügung. Die maximale Anzahl der Bilder in einem Ordner der Speicherkarte wurde von 100 auf 9.999 angehoben, was unter anderem das Datenhandling bei umfangreichen Produktionen vereinfacht.
Viele Funktionen, die verbessert und ergänzt wurden, sind auf den ersten Blick nicht sichtbar. Erweitert wurde beispielsweise der Umfang der Custom-Funktionen, mit denen der Fotograf die Funktion seiner Kamera je nach Motiv oder Arbeitsweise konfigurieren kann: 19 Custom- Funktionen mit insgesamt 53 Einstellungen erweitern den individuellen Spielraum bei der Benutzung der Kamera

Außerdem zeigt die Display-Anzeige mit vier Stufen präziser als bisher den Ladezustand des Akkus an. Mehr Information beinhaltet auch die Histogramm-Funktion, die wahlweise die Verteilung der Tonwerte in Bezug auf die RGB-Farbkanäle oder die Helligkeit anzeigt. Wie alle neuen Canon-Modelle verfügt nun auch die EOS 30D über die praktische Print/Share-Taste, die das schnelle und unkomplizierte Drucken ohne PC mit PictBridge kompatiblen Printern besonders einfach macht.
Die Kraft der zwei Herzen: CMOS und DIGIC II
Die Grundlagen für die Qualität und Geschwindigkeit der EOS 30D sind die Canon CMOS-Sensortechnologie für die Bildaufnahme und der DIGIC-II-Bildprozessor für die kamerainterne Verarbeitung der Bildinformationen. Der Lowpass-Filter vor dem Sensor reduziert Farbverschiebungen und Moiré-Effekte. Der DIGIC II Prozessor, der in allen Canon EOS-Digitalkameras zum Einsatz kommt, kann aufgrund seiner Leistungsfähigkeit eine schnelle und besonders aufwändige und damit hochwertige Aufbereitung der Bildinformation sicherstellen. So können die Fotos auf Wunsch simultan als RAW- und JPEG-Bild gespeichert werden.

Stark im System
Die Stärke der EOS 30D ist die Einbettung in das große Canon EOSSystem. Sie ist kompatibel mit mehr als 60 Canon EF- und EF-SObjektiven, wobei die EF-S Reihe speziell für den im Vergleich zum Kleinbildformat kleineren Sensor der EOS 30D konzipiert ist.
Mit dem EF-S 17-55 mm 1:2,8 IS USM stellt Canon zeitgleich mit der EOS 30D das neueste Objektiv dieser Reihe vor, das als Standardzoom mit einer durchgehend hohen Lichtstärke und optischem Bildstabilisator aufwarten kann. Mit dem EF 85mm 1:1.2 II USM stellte Canon außerdem eine verbesserte Version der ultralichtstarken Porträtbrennweite vor. Der als Zubehör für die EOS 30D erhältliche Batteriegriff BG-E2 nimmt wahlweise zwei Lithium-Ionen-Akkus oder sechs Batterien im Mignon (AA)-Format auf. Der integrierte Extra-Auslöser und weitere Bedienelemente vereinfachen die Handhabung der Kamera bei Hochformat-Aufnahmen.
Für die Verarbeitung von RAW-Bildern und die effiziente Verarbeitung der Aufnahmen von der Aufnahme bis zum Druck enthält das im Lieferumfang enthaltene Softwarepaket unter anderem die neueste Version der Canon Photo Professional Software. Mit dem neuen EOS Utility, dem ZoomBrowser/ImageBrowser und der PhotoStitch Software enthält die Solution Disk weitere Programme sowohl für die Windows- als auch für die Mac-Plattform.

Canon Image Gateway
Besitzer der Kamera können sich kostenlos für den Canon Image Gateway registrieren. Das Online-Fotoalbum stellt dem Benutzer 100 MB Speicherplatz für den Upload von Bildern zur Verfügung. Diese können genutzt werden, um die eigenen Bilder in Alben zu arrangieren und diese auf Wunsch komfortabel der Familie und Freunden zugänglich zu machen.

Testberichte

Facelift und würdiger Nachfolger der 20D / Bericht vom 25. Februar 2006
Ich habe eine Canon 20D und mir die 30D zum Vergleich angeschaut und muss sagen, dass sie ein würdiger Nachfolger der 20D ist. Alles, was ich bei der 20D gelobt habe gilt auch uneingeschränkt für die 30D. Da ist vorallem die sehr gute Bildqualität und das niedrige Rauschverhalten zu nennen, was mir in der Theater und Bühnenfotografie sehr wichtig ist. Das man bei der 30D die ISO-Empfindlichkeit in 1/3 Stufen wählen kann ist da auch ein Fortschritt.
Die 30D liegt sehr gut in (meiner großen) Hand! Das Gewicht ist ok.
Warum man auf eine Chipkarte die Dateien in Ordner zu je 100 St. packen muss habe ich nie verstanden. Die 30D räumt auch damit auf. Die verbesserte Serienbildfunktion ist sicher für Sportfotografen sehr nützlich. Für mich, der sehr selten wie mit einem "Maschinengewehr" fotografiert sicherlich nicht kriegsentscheidet.
Etwas ins Grübeln komme ich über die Aussage: "Der mechanische Verschluss ... wurde auf das professionelle Niveau von mindestens 100.000 Auslösungen ausgelegt." Diese Lebensdauer des Verschlusses sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ich habe in einem Jahr über 20.000 Bilder mit meiner EOS 20D gemacht und die Tendenz ist steigend! Gut für den Käufer einer EOS 30D, so hat eine zugesicherte Eigenschaft, wenn der Verschluss früher schlapp macht. Leider ist das Verschlussgeräusch im Vergleich zur 20D gleich laut! Das ist für mich immernoch sehr ärgerlich. Besonders im Theaterbereich.
Positiv sind in der Praxis auch das große Display und die Spotmessung gerade in schwierigen Lichtsituationen.
Mein Fazit: bei der 30D handelt es sich um ein Facelift und einen würdigen Nachfolger der 20D. Der Chip, der Prozessor, die Bedienung und das Gehäuse sind im Wesentlichen gleich geblieben. Die Veränderungen sind aus meiner Sicht sehr maginal, so dass es mir leicht fällt bei meiner 20D zu bleiben. Ich verspüre nicht den Drang sie zu verkaufen und mir eine 30D zuzulegen.
Für mich beruhigend, dass Canon eine weitere Kamera mit dem Brennweitenverlängerungsfaktor 1,6 und mit EF-S Bajonett nachgelegt hat. Somit wird sich wohl Beides im Canon Spiegelreflexprogramm etablieren. Es kommen sogar fastgleichzeitig Profi-Objektive (L) für dieses Format von Canon auf den Markt, die eine Überlegung wert sind.
Für denjenigen, der sich eine (semi-)professionelle digitale Spielgelreflexkamera zulegen möchte ist nun die 30D die erste Wahl! Vollformatfeteschisten, die darauf Wert legen und bereit sind ca. 1000 EUR mehr hinzublättern, sei die 5D empfohlen.
Ich würde das Geld aber lieber in hochwertige (L-)Objektive investieren und nicht das hier angebotete Set nehmen, sondern nur das ebenfalls bei Amazon angebotene Gehäuse. Und dann dazu das neue: Canon EF-S 17-55 mm 1:2,8 IS USM
Idealer Brennweitenbereich, hohe Lichtstärke und dazu den Image Stabilizer. Das neue Allroundobjektiv mit EF-S Bajonet!



Gegenüber der EOS 20D (zu) geringe Modifikationen / Bericht vom 23. Februar 2006
Das Vorgängermodell, die EOS 20D, war bei der Lancierung im September 2004 das Mass aller Semi-Profi-DSLR. Nach immerhin knapp 1 1/2 Jahren begnügt sich Canon beim Nachfolger EOS 30D jedoch lediglich mit einem mittlerweile obligaten 2,5" Monitor, einem robusteren Verschluss und dem Modifizieren der Firmware. Natürlich wird die EOS 30D damit keine schlechte DSLR und gerade hinsichtlich der Zuverlässigkeit ist eine sanfte Modellpflege zu begrüssen, doch für die 'Poleposition' reicht das sicher nicht mehr. Da gibt es bei der Konkurenz mittlerweile besseres, wie zB. die Nikon D200. Um diese in die Schranken weisen zu können, wäre ein höher auflösender und grösserer Bildsensor, eine etwas höhere Geschwindigkeit und vielleicht noch ein modifiziertes AF-Modul mit grösserer Messfeld-Zahl notwendig gewesen. All dies blieb leider unverändert wie bei der EOS 20D.
Naja, mal schauen wie lange wir noch auf die erste 'bezahlbare' DSLR mit Vollformat-Bildsensor und damit endlich ohne Verlängerungsfaktor warten müssen...

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