
8 Megapixel
Kreatives Upgrade für Kompaktbesitzer
Die EOS 350D ist konzipiert für Spiegelreflexeinsteiger, die einerseits den Komfort der Kompaktkameras schätzen, andererseits die Flexibilität und Kreativität einer echten Systemkamera wollen. Diesem Mix wird die EOS 350D gerecht: Sie bietet beispielsweise leicht verständliche Klartext-Menüs, intuitive Bedienung und Grundeinstellungen der Bildparameter, die für den alltäglichen Gebrauch optimal geeignet sind. Mit einer Vielzahl von Einstellmöglichkeiten passt sie sich aber auch gehobenen Ansprüchen an. So erlauben 9 Individualfunktionen mit 24 Einstellungen eine individuelle Konfiguration der Kamera Dazu gehören beispielsweise die Spiegelvorauslösung und das Blitzen auf den 2. Verschlussvorhang.
Außerdem profitiert die digitale Einsteiger-SLR von Technologien, die bisher nur in den höherwertigen Digital SLR-Modellen zu finden waren. So erlaubt die E-TTL II Blitzmessung eine an die Entfernungsmessung gekoppelte Steuerung der Blitzleistung. Das Ergebnis sind noch präzisere und gleichmäßigere Ergebnisse beim Blitzen mit dem eingebauten Blitz oder mit den optional als Zubehör erhältlichen Canon Speedlite EX Blitzgeräten.
Beim Autofokus kann der Anwender nun direkt zwischen drei Methoden für die Scharfstellung wählen und einstellen: One Shot AF, AI Servo AF und AI Focus AF. Die Schreibgeschwindigkeit auf die Speicherkarte ist im Vergleich zum Vorgängermodell bis zu 3,5-fach schneller geworden. Produktbeschreibung des Herstellers
Kompatibel mit EF- und EF-S
Das EF-S Bajonett bietet Anschluss rund sechzig Canon EF-Objektive. Zusätzlich können mit der neuen EOS 350D die speziell für das APS-C Sensorformat entwickelten EF-S Objektive verwendet werden. Mit dem neuen EF-S 60 mm 1:2,8 Makro USM steht in dieser Modellreihe ein spezielles Makro-Objektiv zur Verfügung, das für Nahaufnahmen und Porträts hervorragend geeignet ist. Der Sensor im APS-C Format sorgt im Vergleich zum Kleinbildformat für einen effektiven Verlängerungsfaktor von 1,6.
Erweiterte Schwarzweißfunktionen
Von der EOS 20D haben die Canon-Ingenieure die neuen Funktionen für kreative Schwarzweiß-Aufnahmen „geliehen“. Die Besonderheit: Mit Hilfe von Filtern lassen sich - ähnlich wie in der analogen Schwarzweißfotografie – Kontrast und Grauwertwiedergabe beeinflussen.
So verstärkt der Rotfilter beispielsweise dramatische Wolkenbilder und ergibt hellere Hautfarbtöne bei Portraits, der Grünfilter sorgt für hellere Laubschattierungen z.B. in der Landschaftsfotografie Portraitbereich, Gelb- und Orangefilter heben ebenfalls den Kontrast an. Zusätzlich kann im Schwarzweißbereich schon bei der Aufnahme eine Tonung in Sepia, Blau, Violett oder Grün eingestellt werden.
Mehr Komfort und Einstellmöglichkeiten eröffnen sich auch beim Weißabgleich. So kann der Weißpunkt in jeweils neun Stufen frei auf den Farbachsen Blau/Amber und Magenta/Grün verschoben werden. Auf diese Weise lässt sich die Farbstimmung einer Aufnahme auf der Basis eines Weißabgleichs fein justieren. Und für das Weißpunkt-Bracketing können Belichtungsvarianten entweder für die Grün-Magenta oder die Blau/Amber-Achse eingestellt mit verschiedenen Abständen eingestellt werden.
CMOS-Sensor isoliert Rauschen
Der neue CMOS-Sensor zeichnet sich durch verbesserte Pixelelemente aus, die Rauscheffekte wirkungsvoll unterdrücken, indem nicht zum Bild gehörende Ladungen isoliert werden und nicht in die Bildberechnung eingehen. Die Bildqualität bei Langzeitbelichtungen und bei Aufnahmen mit hoher ISO-Einstellung wird so merklich gesteigert. Sichtbar besser gelingt auch die Wiedergabe homogener Flächen wie beispielsweise blauer Himmel.
Schnellere Verarbeitung für bessere Bilder
Grundlage für die Schnelligkeit der Kamera ist der Canon DIGIC II Highspeed-Prozessor (DIGIC steht für Digital Image Core), der auch in den professionellen Modellen EOS-1Ds Mark II, EOS-1D Mark II und EOS 20D zum Einsatz kommt. Dieser Canon Bildprozessor der zweiten Generation wurde mit Blick auf die komplexen Algorithmen entwickelt, die für die qualitativ hochwertige Aufbereitung digitaler Fotos erforderlich sind. Weißabgleich und Farbwiedergabe können mit DIGIC II besonders hochwertig berechnet werden, ohne dabei die Schnelligkeit der Kamera zu beeinträchtigen.
Mehr Flexibilität beim Autofokus
Durch die direkt wählbare Einstellung der Betriebsarten für die AF-Funktion schaltet der Anwender je nach Situation zwischen One Shot-AF (für Einzelbildaufnahmen), AI Servo AF (für die kontinuierliche Scharfstellung auf Objekte) und AI Focus AF(automatische Umstellung von One Shot AF auf Servo AF, sobald bewegliches Objekt erkannt wird) um. Für noch mehr Flexibilität bei der Scharfstellung kann die Einstellung der AF-Messpunkte wahlweise mit den Richtungstasten oder über das Einstellrad auf der Oberseite erfolgen.
Extra hoch ausklappender Blitz
Der eingebaute Blitz mit Leitzahl 13 sitzt noch höher über der optischen Achse des Objektivs als bei der EOS 300D. So wird die Gefahr roter „Blitzaugen“ schon bei der Entstehung vermindert. Außerdem wird damit die Möglichkeit störender Schatten durch den Objektivtubus reduziert. Der integrierte Blitz leuchtet nunmehr im Weitwinkelbereich Objektive bis 17 mm aus. Die Blitzbelichtungskorrektur +/- zwei Blenden in 1/2 oder 1/3 Blendenstufen kann sowohl für den integrierten Blitz als auch für externe Speedlite Blitze der EX-Serie genutzt werden.
Unterstützung von PictBridge
Die EOS 350D unterstützt den PictBridge Standard und kann so via USB-Kabel mit jedem kompatiblen Drucker verbunden werden. Die neue USB 2.0 Hi-Speed Schnittstelle beschleunigt den Download der gespeicherten Fotos, wenn die Kamera mit einem USB 2.0 fähigen PC verbunden ist, der alte 1.1 USB-Standard wird ebenfalls unterstützt. Durch die Unterstützung des Picture Transfer Protocols (PTP) wird die EOS 350D unter Windows XP und Mac OS X ohne die Installation eines zusätzlichen Treibers erkannt.
Test
vom 12. Juli 2006
Habe diese Kamera nach zwei jähriger Erfahrung mit dem Vorgänger 300 D gekauft. Ist wirklich erstaunlich das trotz der guten alten 300 D noch mehr Perfektion in dieses Gerät gesteckt wurde. Das größte Manko mit der Auslöseverzögerung, der langen Einschaltzeit sowie der wenigen Reihenaufnahmen der 300 D wurde endlich behoben. Diese Kamera bietet mindestens genauso viel wie eine alte 20 D (1000 EUR teurer) und hat als einzige Schwachstelle ein Kunststoffgehäuse. Man muß jedoch anmerken dass die Kamera mit einem guten Objektiv und evtl. Batteriegriff in Metallform zu schwer wäre. Deshalb kann ich nur sagen dass das Kunststoffgehäuse so oft es auch als Manko dargestellt wird ein großer Vorteil ist. Jeder der einmal eine alte Spiegelreflexkamera aus Metall hat fallen lassen, weiß wie sehr die Dellen und Verbiegungen Spuren und evtl. wegen starker Verbiegung Tecknikfehler hinterlassen. Mit Kunststoff passiert dies nicht.Habe meine alte 300 D schon vielfach fallen gelassen. Keine Spuren.
Bitte nur dieses Gerät (350D) und kein Modell über diesem kaufen. Rentiert sich nur für Freaks oder Profifotografen die 1000 Fotos am Tag machen und gerne schwere Fotoausrüstungen schleppen.
CANON EOS 350 D digitale Spiegelreflexkamera / Bericht vom 22. März 2006
Ich bin einfach begeistert!
Ich habe die Canon EOS 350 D nun schon seit drei Monaten und bin einfach rundherum zufrieden. Mit ihren 8 Megapixeln hat sie eine wahnsinnig hohe Auflösung, mit der selbst Abzüge in DIN A 4 absolut perfekt sind. Außerdem sind die Farben viel realistischer als beispielsweise noch bei dem Kompaktmodell Canon IXUS 400, kein Vergleich. Desweiteren hat die 350 D einen hervorragenden Blitz, so dass fast alle Bilder perfekt belichtet sind und ich noch kein Foto mit "roten Augen" hatte.
Was ich besonders gut finde, ist der sehr schnelle 7-Punkt-Autofokus + Auslöseverzögerung. Damit gelingen auch schwierige Motive wie sich schnell bewegende Kinder und Tiere sowie Sportaufnahmen. Außerdem ist sie relativ leicht, je nachdem welches Objektiv man verwendet. Man kann übrigens analoge Objektive der EOS Reihe auch bei er 350 D verwenden. Die Brennweite verändert sich lediglich etwas in Richtung Tele.
Ich habe mich vor dem Kauf lange persönlich erkundigt sowie Testberichte studiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das Preis-Leistungsverhältnis einfach unübertreffbar ist!
Daher kann ich die Canon EOS 350 D nur empfehlen!
super kamera! / Bericht vom 4. Januar 2006
ich habe mir die kamera zu weihnachten gekauft und bin sehr glücklich damit!
ich habe mich noch nie wirklich mit digital fotografie beschäftigt und habe daher am anfang den vollautomatik modus benutzt.
aber das wurde mir schnell zu lästig da man da beispielsweise den blitz nicht manuell ausschalten kann.
also habe ich den manuellen modus gewäht und nach 2-3 tagen war ich mit den wichtigsten funktionen vertraut!
ich fotografieren seither nur mehr mit dem manuellen modus da es mir viel besser gefällt wnn ich weiss wie die kamera eingestellt ist.
die menüführung ist einfach und gut überschaubar.
das standart objektiv das dabei war genügt mir fürs erste völlig. später werde ich mir warscheinlich noch ein tele objektiv dazu kaufen.
für anfänger wie mich und auch sicher auch für profis ist die kamera meiner meinung nach gut geeignet.
fazit: super preis/leistungs verhältnis mit gutem standart objektiv!
gelungener Nachfolger der erfolgreichen 300D, Test
Der Grund dafür, daß die Canon EOS 300D gerade sehr günstig zu haben ist, liegt in der EOS 350D. Diese ist die Nachfolgerin der günstigsten digitalen Spiegelreflex von Canon. Sie wird in vielen Bereich der Canon EOS 20D ähnlich. So besitzt sie ebenfalls einen Verlängerungsfaktor von 1,6 für die Objektive, einen Schwarzweißmodus, 8 Megapixel, ist in 0,2 Sekunden bereit und kann 3 Bilder pro Sekunde schießen. Alles in allem eine gelungene Einsteiger Spiegelreflex, die wohl wie ihre Vorgängerin einige Preise abräumen wird.
Sehr empfehlenswert!,
Schauergeschichten, wie sollte es auch anders sein, hört man viele. Aber ich kann für mich nur sagen: Das Beste was mir passieren konnte war, meine Kompakte Minolta A 1 zu verkaufen und auf die Eos 350 d umzusteigen.
Die Eos 350 d ist meine 1. DSLR Kamera und ich muss sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Sie ist sehr einsteigerfreundlich und wer sich wirklich mit dem Thema "Fotografie" auseinandersetzen möchte, wird viel Freude mit dieser Kamera haben. Wer nur mal "ein Foto" machen möchte, ist vermutlich mit einer Kompakten besser bedient. Darauf werde ich nun aber nicht weiter eingehen, da es hier den Rahmen sprengen würde.
Dem Paket liegt - was die Bedienung u.a. betrifft - bei: ein Faltzettel mit einer Schnellanleitung sowie ein kleineres Handbuch mit ausführlicher Anleitung. Die Anleitungen für die beiligende Software und das umfangreiche Handbuch befindet
sich - wie es mittlerweile üblich ist - auf CD.
Von den ersten Aufnahmen war ich sehr begeistert. Selbst Aufnahmen mit ISO 800 konnten sich sehen lassen! Der Akku, obwohl er so klein ist, hat einiges an Kapazität zu bieten. Obwohl ich da erst so meine Zweifel hatte, die sich aber nicht bestätigt haben.
Was das Objektiv betrifft: Da ist es leider so, dass man ein "Windei" erwischen kann, oder aber auch nicht.
Wichtig wäre m. E. noch zu erwähnen:
Die EOS 350 d ist die Nachfolgerin der EOS 300 d.
Die Bodys sind auf keinen Fall zu vergleichen!
So manch einem liegt die 350 d nicht gut in der Hand (das mag zum einen daran liegen, dass der Body "sehr klein" ist und zum anderen der Griff relativ kurz geraten ist).
Vorm Kauf also am Besten mal in den Händen halten. Selbst ein zusätzlich gekaufter Batteriegriff löst nicht unbedingt das Problem. So mag sie besser allgemein besser gehalten werden können, der kurze Griff an der Kamera bleibt ja aber so wie er ist!
Diese Leute werden vermutlich eher zu der EOS 20 d greifen (die mir persönlich aber u.a. zu groß war). Obwohl die EOS 20 d noch einiges mehr zu bieten hat, so muß sich die "kleine" EOS 350 d auf keinen Fall vor dieser verstecken.
Fazit: Wer Interesse an einer DSLR hat (insbesondere Einsteiger), sollten zugreifen.
Canon EOS 350D - Spiegelreflex und Kompaktkamera zugleich,
Ich fotografierte mit digitalen Kameras wie der Canon G2 und der Olympus 8080, bevor ich mir die Canon EOS 350D bestellte.
Vorab informierte ich mich in zahlreichen Online-Tests über das Produkt. Als Nachteile dieser neuen Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv werden oft die angeblich zu geringe Größe und die "billige" Machart des Gehäuses genannt. Auf der anderen Seite gilt die Bildqualität der EOS 350D als vorbildlich und steht dem teuren EOS 20D Modell von Canon kaum etwas nach.
Der Schreck kam bei mir beim Auspacken der Canon EOS 350D. Die Kamera ist in der Realität noch viel leichter und vor allem kleiner, als ich es von den Bildern im Internet erwartet hätte. Dagegen ist die Prosumer-Kamera Olympus 8080 schwer und klobig. Wer eine massige Spiegelreflex-Kamera erwartet hat, der wird sehr verwundert sein.
Die Canon EOS 350 ist eher mit dem Look & Feel einer Canon PowerShot Pro1 zu vergleichen. Nur das wuchtige Wechsel-Objektiv weckt den Verdacht, dass es sich um eine vollwertige Spiegelreflex-Kamera handeln könnte.
Was im Internet über das Gehäuse der EOS 350D gesagt wird, stimmt. Die Verarbeitung ist einwandfrei und "made in Japan". Durch eine rauhe Oberfläche wirkt die Hülle der SLR nun hochwertiger und robuster, als die silberne Hochglanzplastik des Vorgängermodells EOS 300D. Angebliche "Kratzer" auf der Oberfläche sind nur Fingelnagelstaub.
Aber Plastik bleibt letztendlich Plastik. Die NIKON F70 ist im Gegensatz zur EOS 350D schwerer und macht äußerlich insgesamt einen hochwertigeren Eindruck. Dafür ist die EOS 350D ein ultrakompakter und federleichter Begleiter.
In der Größe des Gehäuses konkurriert die EOS 350D nun mit den kleinsten Spiegelreflex-Kameras auf dem Markt, insbesondere mit der Pentax *istDs. Umsteiger von kompakten Prosumer-Kameras wie der Canon Powershot G2, G3 oder der Olympus 5060 werden sich mit dem Gehäuse der EOS 350D nicht schwer tun. Wer jedoch von größeren Spiegelreflex-Kameras umsteigt, der hat insbesondere am Anfang ein Problem, die Kamera komfortabel zu halten.
Als sei diese Kamera speziell für zarte Frauenhände konstruiert worden. Auch das ultra-geringe Gewicht, spricht definitiv weibliche Käuferschichten an. Männer müssen mit der EOS 350D jedoch nicht verzweifeln. Der bei Canon optional erhältliche Batteriegriff BG-E3 macht die Canon EOS 350D zu einem Boliden.
Viele Worte zur revolutionären Kompaktheit dieser Spiegelreflex-Kamera. Entscheidend ist jedoch letztendlich die Bildqualität, die eine Kamera produziert. Hier kann die EOS 350D derzeit mit Fug und Recht behaupten, dass sie zu den allerbesten 8 Megapixel-Kameras auf dem Markt gehört. Mit einer Bildqualität wie eine wesentlich teurere EOS 20D und einem Preis, wie eine Prosumer-Kamera.
Die Canon EOS 350D wirkt mit ihrer Kompaktheit zwar wie eine Mittelklasse-Kamera (Olympus 8080, Konica Minolta Dimage A2, Powershot G6), ist aber unvergleichlich leistungs- und ausbaufähiger. Schlagende Argumente für ein Spiegelreflex-System sind die Auswahl an Wechselobjektiven, der viel besserer Autofokus (keine unscharfen Bilder mehr, auch nicht bei wenig Licht) und die bessere ISO-Empfindlichkeit, die es ermöglicht, selbst bei geringstem Licht noch nahezu einwandfreie Bilder ohne Blitz zu machen. Das Bildrauschen der EOS 350D ist selbst bei 1600 ISO so gering, dass es bei einer Entwicklung auf DIN A4 nicht auffällt.
Ist zu wenig Licht vorhanden, schnellt der eingebaute Blitz der EOS 350D im Vollautomatik-Modus von selbst heraus. Hierbei ist die Leistung dieses Blitzes beeindruckend. Die Belichtung ist erstaunlich perfekt.
Richtige Begeisterung kam für mich jedoch auf, als ich mein Canon Speedlite 420EX Blitzgerät aufschraubte, das vorher auf meiner Canon Powershot G2 Verwendung fand. Die EOS 350D unterstützt E-TTL, eine fortgeschrittene Technik zur Lichtmengenberechnung. Mit diesem Blitzlicht nutzt die EOS 350D das Autofokuslicht des 420EX, um zu einer besseren Scharfstellung zu gelangen. Oft waren Bilder, die aus nächster Distanz mit Blitz gemacht wurden, ausgebrannt. Nicht so bei der Kombination EOS 350D und Speedlite 420EX. Hier passt es immer.
Die neue Canon EOS 350D ist eine runde Sache. Ich bezeichne diese Kamera als Super-Powershot, denn sie vereint das geringe Gewicht und die kompakten Abmessungen der Prosumer-Kamera-Klasse mit der Leistungsfähigkeit von Spiegelreflex-Kameras und dem Einsatz von Wechselobjektiven.
Der Marktführer Canon sichert sich das Mittelfeld derzeit mit seiner exzellenten Powershot G6. Wer noch mehr will, als eine Powershot G6 bietet, aber nicht gleich einen Klotz am Bein mitschleppen möchte, für den ist die EOS 350D die ideale Wahl. Powershot-Umsteiger werden sich überdies freuen, dass die Menüführung bei der EOS 350D Powershot-ähnlich ist.
Aus meiner Sicht haben "Zwischendinger" wie die Sony Cybershot 828, die Konica Minolta Dimage A2 und die Olympus 8080 mit dem Erscheinen der EOS 350D ausgedient, denn mit der Canon EOS 350D gibt es nun eine kompakte und ultra-leichte Kamera, mit deren Bildqualität sich diese Prosumer-Kameras allein schon aus technischen Gründen (CMOS-Chip & externer AF) bei weitem nicht mehr messen können.
Die kreativen Möglichkeiten der EOS 350D entsprechen annähernd denen von Profikameras. Canon liefert einen ganzen Haufen von Programmen mit. Zum Glück kann man die EOS 350D allerdings auch auf Vollautomatik schalten und sofort erfolgreich fotografieren. Dennoch sollte der Käufer den Willen zur Einarbeitung in die Grundlagen der Technik mitbringen. Es gibt hier bei Amazon Bücher über die EOS 350D.
Über das mitgelieferte Kit-Objektiv wird in der Fachpresse oft geschimpft. Mein Tipp: Bestellen sie es trotzdem, denn es macht in der Praxis einwandfreie und gestochen scharfe Bilder! Weichen sie in keinem Fall auf günstige Alternativen wie das Sigma Objektiv AF 18-50mm 3.5-5.6 DC aus! Eine sinnvolle, aber teure Alternative, ist das Canon Objektiv EF-S 17-85mm 4.0-5.6 IS USM.
Set 2
Canon EOS 350D SLR-Digitalkamera (8 Megapixel) inkl. Objektiv EF-S 18-55 mm + 55-200mm + BG-E3 Batteriegriff
Super für alle Hobbyfotographen, die mehr wollen / Bericht vom 1. März 2006
Ich bin von der EOS300V vor etwa einem halben Jahr auf die EOS350D umgestiegen und ich habe es nicht bereut. Der Preis mag im ersten Moment etwas abschrecken, aber hat man die ersten Bilder auf dem Chip, sind alle Zweifel weg. Vorteil ist auch, das die Objektive der 300er genauso gut passen. Die Handhabung ist ähnlich, die Programmeinstellungen sind einfach nachzuvollziehen. Wer also gern fotographiert, ist mit der EOS350D gut bedient.
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