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Jenische,
Sinti und andere Fahrende waren vom Zweiten Weltkrieg gleich in mehrerer
Hinsicht betroffen: zum einen wurden sie verfolgt und in den
Konzentrationslagern ermordet, zum anderen sahen sie sich in der Schweiz
der Aktion «Kinder der Landstrasse» gegenüber. Dieses Projekt der Pro
Juventute, welches in jüngster Zeit von Historikern stark kritisiert
wurde, hatte zum Ziel, die Kinder den Zigeunern wegzunehmen und in
Schweizer Familien oder Heimen unterzubringen.
Auch schwierige Gegenwart
Wenn auch die Gegenwart im Vergleich zur Zeit des Zweiten Weltkrieges
einfach erscheint, so haben die Zigeuner auch heute gegen zahlreiche
Widerstände anzukämpfen. Noch immer fehlen Stand- und
Durchfahrtsplätze. Ausserdem gibt es für die Kinder in der Schule
Schwierigkeiten. Da jeder Schweizer Kanton ein eigenes Schulsystem hat,
ist es für die herumreisenden Kinder kaum möglich, kontinuierlichen
Unterricht zu bekommen. Da sind noch einige Hürden zu nehmen.
Zu viele Vorurteile sind wohl noch in den Köpfen der sesshaften Schweizer
verankert.
Was will das Zigeunerkulturzentrum ?
Die Zigeunerinnen und Zigeuner, die im Zigeunerkulturzentrum leben,
möchten aktiv helfen, die alten Vorurteile bei den Sesshaften abzubauen.
Sie präsentieren hier Ihre Kultur in Form von Arbeit und musikalischer
Unterhaltung. Während der Kulturwochen stehen mehrere Darbietungen auf
dem Programm.
Was wird geboten ?
Das Zigeunerkulturzentrum verfügt über ein grosses Festzelt. Dort
wird eine
Ausstellung über die Geschichte und der Kultur gezeigt.
Es werden die alten Handwerke präsentiert.
Korbflechten- Messerschleifen
- Flohmarkt
- Kartenlesen
- Musik und mehr...
Am Nachmittag, steht es den Schulen und der interessierten Bevölkerung
offen.
An Freitag, Samstag und Sonntagen steht das Zelt offen, für alle die sich
an der typischen Zigeunermusik erfreuen wollen.
Lehrer die dieses Thema mit den Schülern behandeln, können auch über
unsere E-Mail Adresse Infos erhalten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
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